Tierquälerei an der Brennerautobahn: Sieben Hunde verendeten in Auto in Südtirol | Tiroler Tageszeitung Online

Tierquälerei an der Brennerautobahn: Sieben Hunde verendeten in Auto in Südtirol | Tiroler Tageszeitung Online

Die English Setter befanden sich in Transportboxen in einem Auto. Ein Passant wurde auf die Tiere aufmerksam und alarmierte die Polizei. Offenbar sollten die Hunde nach Lappland gebracht werden.

Sieben Hunde der Rasse English Setter sind bereits am Abend des 13. September in einem Auto bzw. Lieferwagen bei der Raststätte Trens-Ost an der Südtiroler Brennerautobahn (A22) in Transportboxen im hinteren Bereich verendet aufgefunden worden. Beim Eintreffen versuchten Polizeibeamte noch einen Hund wiederzubeleben, doch auch dieser starb. Nach Angaben der Insassen war man auf dem Weg nach Lappland zu einem Jagdausflug, berichteten Südtiroler Medien am Freitag.

Die Polizei war durch einen Hinweis eines Rastplatzbesuchers auf das Auto bzw. die Hunde aufmerksam geworden. Zwei Rüden waren jeweils einzeln in einer Box untergebracht. Die fünf Hündinnen verteilten sich auf zwei weitere Boxen: Zwei Tiere befanden sich gemeinsam in einer Box, eine weitere Hündin in einer eigenen.

Der Laderaum war nach Angaben der Exekutive nahezu vollständig mit persönlichen Gegenständen gefüllt. Dadurch blieben vermutlich auch die Öffnungen der Boxen für die Luftzufuhr blockiert. Zudem habe zwischen den Boxentüren und der Heckklappe des Fahrzeugs nur sehr wenig Platz bestanden.

Die Ermittler beschlagnahmten in Abstimmung mit der Justizbehörde das Fahrzeug, die verendeten Hunde sowie mitgeführte Jagdwaffen und die dazugehörige Munition. Die Ermittlungen dauerten vorerst noch an. Die Justizbehörde ordnete zudem veterinärmedizinische Untersuchungen an. (APA)

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