Gebäude wackelten: Deutliches Erdbeben erschütterte den Raum Innsbruck | Tiroler Tageszeitung Online

Gebäude wackelten: Deutliches Erdbeben erschütterte den Raum Innsbruck | Tiroler Tageszeitung Online

Am Samstagvormittag ereignete sich rund sechs Kilometer südöstlich von Innsbruck ein Erdbeben der Stärke 3,8. Das Grollen war deutlich spürbar. So wackelten ganze Gebäude, Böden vibrierten und sorgten bei der Bevölkerung für Aufregung.

Das Erdbeben um 9.56 Uhr war besonders in der Landeshauptstadt zu spüren. Laut GeoSphere Austria hatte das Beben eine Magnitude von 3,8 und eine Tiefe von 5 Kilometern. Die Erschütterung wurde als deutliche, ruckartige Bewegung des Untergrundes wahrgenommen. Zahlreiche Personen berichteten zudem von einem hörbaren Grollen. Bei Erdbeben dieser Magnitude können vereinzelt leichte Schäden auftreten, teilte der Österreichische Erdbebendienst GeoSphere Austria mit.

Viele TT-Leserinnen und -Leser meldeten sich auf Social Media. „In Wattens gab es einen lauten Knall und dann hat alles für ein paar Sekunden lang richtig stark gewackelt“, schreibt Charly. „Unheimlich laut“, war es für Astrid aus dem Innsbrucker O-Dorf. „Alles hat geklirrt und gegrollt.“ Barbara aus Sistrans meldete: „Es war ganz heftig. Das ganze Haus hat gekracht und gewackelt.“ Markus kann sich nicht erinnern, ein so starkes Erdbeben in Innsbruck je gespürt zu haben.

Bereits Samstagfrüh um 6.36 Uhr hatte sich ein Erdbeben der Stärke 1,6 in Hall ereignet, das vereinzelt von der Bevölkerung wahrgenommen wurde und als mögliches Vorbeben angesehen werden könne, teilte die GeoSphere Austria mit.

Und Samstagnachmittag kam es dann schließlich um 13.36 Uhr südlich der Landeshauptstadt zu einem Nachbeben mit einer Stärke von 2,1. Die Erschütterung wurde laut Erdbebendienst von Teilen der Bevölkerung teilweise deutlich wahrgenommen. Schäden an Gebäuden waren keine bekannt und bei dieser Stärke nicht zu erwarten.

Etwaige Meldungen können über das Online-Formular der GeoSphere Austria eingereicht werden.

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