Holt Red Bull einen alten Bekannten zurück? Überraschender Kandidat als Nachfolger von Max Verstappen gehandelt | SPOX

Holt Red Bull einen alten Bekannten zurück? Überraschender Kandidat als Nachfolger von Max Verstappen gehandelt | SPOX

Kehrt Max Verstappen seinem Team Red Bull zur kommenden Saison den Rücken? Falls es so weit kommt, wird ein alter Bekannter als sein Nachfolger gehandelt.

Bei der Neubesetzung des Cockpits im Falle eines Abgangs des vierfachen Weltmeisters brachte Ex-Pilot Ralf Schumacher Williams-Fahrer Carlos Sainz ins Spiel.

"Bei Williams knistert es", kommentierte Schumacher die jüngsten Medienberichte, wonach der 31-jährige Spanier ein hoch dotiertes Angebot seines Noch-Arbeitgebers zur Vertragsverlängerung ausgeschlagen hatte. Sainz' Kontrakt beim britischen Traditionsrennstall läuft Ende 2026 aus, dem Vernehmen nach habe Williams 30 Millionen Euro für seine Unterschrift unter einem neuen Papier geboten.

Tatsächlich zeigte sich Sainz zuletzt immer deutlicher mit der Performance des diesjährigen Autos unzufrieden. Anstatt um Siege und Podestplätze kämpfen zu können, hat Williams große Probleme, mit beiden Autos regelmäßig in die Punkteränge zu fahren. Nach elf WM-Läufen belegt man einen enttäuschenden neunten Platz mit gerade einmal elf gesammelten Zählern.

"Das diesjährige Auto ist unter seinen Möglichkeiten geblieben und hat unsere Erwartungen aus vielen verschiedenen Gründen bei Weitem verfehlt", erklärte Sainz und meinte, als er auf seine Zukunft angesprochen wurde: "Ich muss meine Denkweise neu ausrichten, um mir ein Bild davon zu machen, wo ich in drei bis vier Jahren stehen werde. Aber ich habe nach wie vor Vertrauen in den Weg und das Projekt."

Auch Schumacher lässt an den bisherigen Leistungen des Traditionsrennstalls kein gutes Haar. "Das Team hat einen Riesenfehler mit dem Auto gemacht, Auch Vowles (Teamchef James Vowles; Anm.d.Red.), der zum ersten Mal mit dem neuen Reglement mit seinen Leuten komplett ein Auto bauen konnte. Vowles hat sich offenbar nicht richtig aufgestellt. Auch da kracht es bestimmt."

Einen Weg heraus aus dem Schlamassel könnte für Sainz laut Schumacher Red Bull bieten. Dort scheint Verstappen immer klarer mit seinem Abschied zu liebäugeln, um entweder bei einem anderen Team anzuheuern oder die Formel 1 möglicherweise ganz zu verlassen.

Sainz, der Red Bull aus seiner Zeit als Junior-Fahrer und Stammpilot beim ehemaligen B-Team Toro Rosso bestens kennt, könnte bei einem frei gewordenen Cockpit dann nachrücken. "Er hat ja scheinbar ein Angebot von Williams abgelehnt. Hängt das damit zusammen, dass Max Verstappen Red Bull verlassen könnte?", mutmaßte Schumacher.

Neben Sainz wurde auch immer wieder Oscar Piastri als potenzieller Kandidat gehandelt , sollte Red Bull Verstappen tatsächlich verlieren. Durch seinen Manager Mark Webber, Ex-Teamkollege von Sebastian Vettel, pflegt der junge Australier gute Kontakte zum österreichisch-britischen Team.

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