Spanien und Argentinien kämpfen in East Rutherford um die Weltmeisterschaft 2026. Bei SPOX wird das Finale live getickert.
Trump lächelt, Messi trauert: Spanien hat bei einer beispiellosen Endspiel-Party vor den Toren New Yorks dank des Treffers von Ferran Torres (106.) zum zweiten Mal nach 2010 den Fußball-Thron erklommen. In einem völlig einseitigen Finale der XXL-WM gewann der Europameister gegen den chancenlosen und am Ende dezimierten Titelverteidiger Argentinien 1:0 (0:0) nach Verlängerung und stürzte Superstar Lionel Messi ins Tal der Tränen.
Die Südamerikaner mussten nach der Gelb-Roten Karte für Enzo Fernandez (90.+3) in Unterzahl spielen, auf Augenhöhe waren sie dem Favoriten aber auch zuvor nicht begegnet. Nur zwei Schüsse in der verzweifelten Schlussoffensive verzeichneten die Statistiker, keiner davon ging aufs Tor. Spanien (20 Abschlüsse) belohnte sich dank zwei Jokern für die Geduld - und schwebt im siebten Fußball-Himmel. Nico Williams legte per Kopf ab, Torres traf ins Glück.
Auf der Ehrentribüne jubelte das Königspaar Felipe VI. und Letizia. Und auch US-Präsident Donald Trump applaudierte, ehe er Kapitän Rodri den Weltpokal überreichen sollte. In der Loge feierten die 2010er Weltmeister Andrés Iniesta, Xavi, Iker Casillas und Carlos Puyol, die ihren Titel ebenfalls 1:0 in der Verlängerung (gegen die Niederlande) gewonnen hatten, ihre erfolgreichen Erben.
Für Argentinien und Messi wiederholte sich Geschichte: Wie schon Volksheld Diego Armando Maradona im WM-Finale 1990 von Rom gegen Deutschland scheiterte auch dessen legitimer Nachfolger beim Versuch, den Titel erfolgreich zu verteidigen. Auch im Kampf um den Goldenen Schuh des besten WM-Torschützen hatte Argentiniens Kapitän (acht Tore) gegenüber dem Franzosen Kylian Mbappé (10) das Nachsehen.
Gut möglich, dass Messis 34. WM-Spiel am Sonntag im MetLife Stadium in East Rutherford zugleich sein letztes war. Bei der nächsten Endrunde, die 2030 unter anderem in Argentinien ausgetragen wird, ist er 43 Jahre alt. "Ganz egal, was im Finale passiert", schrieb Messi bei Instagram: "Dieses Team hat bereits Geschichte geschrieben, die wir niemals vergessen werden und die niemand auslöschen kann."
In Spanien fand das Mammutturnier nach 104 Spielen einen würdigen Weltmeister. Die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente spielte ein herausragendes Turnier und stellte mit nun 38 ungeschlagenen Spielen in Serie einen Rekord auf. In seinen acht Partien in Nordamerika kassierte das Team lediglich einen Gegentreffer. Als "einzigartig" würdigte Ministerpräsident Pedro Sánchez das Team. Es spiegele "jenes Spanien wider, das auf das Kollektiv setzt, um zu gewinnen und sich der Welt als das geliebte und respektierte Land zu präsentieren, das es ist."
Die 80.663 Zuschauer im Stadion, die teils absurd hohe Preise für ihre Tickets bezahlt hatten, und rund 1,5 Milliarden an den Fernsehern bekamen am Schlusstag ein Unterhaltungsprogramm geboten wie niemals zuvor. Als endlich die Stars den Rasen betraten, blieb das erhoffte Spektakel aber aus. Das Spiel lebte von der Spannung. Während Spanien wie gewohnt mit Ballbesitz und Ballsicherheit glänzte, setzte Argentinien vor allem auf Körperlichkeit. Nach vorne ging kaum etwas. Schon gar nicht bei Messi. Sein einziger Ballkontakt in der Anfangsviertelstunde? Der Anstoß.
Ausgerechnet im Finale wurde die Abhängigkeit von Messi zum großen Problem der Südamerikaner. Weil der Zehner, der sein Team fast im Alleingang ins Endspiel geführt hatte, bei Spaniens Defensive um den erst 19-jährigen Pau Cubarsi bestens aufgehoben war, entwickelte die Albiceleste keine Torgefahr. Spanien kam mit Jungstar Lamine Yamal (5.), Mikel Oyarzabal (39.) und Marc Cucurella (43.) zumindest zu drei Abschlüssen.
Die Fans durften sich dann immerhin in der Pause über großes Spektakel freuen. In bester Super-Bowl-Manier sorgten Madonna, Shakira, Justin Bieber und die Band BTS für eine riesige Halbzeitparty. Zwölf Minuten lang heizten die Stars bei der ersten Show dieser Art der WM-Geschichte zusätzlich ein, Trump lächelte in seiner Loge neben FIFA-Präsident Gianni Infantino.
Nach der gut 27-minütigen Pause übernahmen die Spanier dann komplett das Kommando - und kamen zu einigen Chancen: Dann flog Fernandez vom Platz, Messi beschwerte sich, Yamal verpasste die Entscheidung mit einem Freistoß (90.+8). Es ging in die Verlängerung, und der Ball landete im Tor. Doch der Treffer von Williams zählte wegen eines Fouls nicht. Minuten später brach er gemeinsam mit Torres den Bann. Messi blickte entsetzt ins Leere.
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120.+6.: Schluss! Aus! Vorbei! Spanien ist Fußball-Weltmeister 2026!
120.+2.: Die Südamerikaner sind jetzt am Drücker. Sie können es ja doch noch, doch Simeone haut den Ball aus aussichtsreicher Position über das Tor.
120.+1.: Fünf Minuten noch.
120.: Fast der Ausgleich! Messi schickt Simeone mit einem starken Pass in die Tiefe, der viel Platz vor sich hat und den Ball scharf ins Zentrum bringt. Dort kann wohl gerade noch ein Spanier klären. Wer genau noch am Ball war, ist in der Szene nicht eindeutig zu erkennen.
118.: Es gibt eine Unterbrechung, weil Merino den Ball mit voller Wucht ins Gesicht bekommt.
116.: Messi sendet erstmals ein Lebenszeichen. Nach einem Eckball bringt der Offensivstar eine hohe und weit geschlagene Hereingabe in den Strafraum, die sich sogar noch zu einem Torschuss entwickelt und auf dem Tordach landet. Der Versuch ist durchaus gefährlich - und gleichzeitig der erste Abschluss der Argentinier in dieser Partie.
113.: Torres läuft plötzlich völlig frei auf Martinez zu und schiebt den Ball zum 2:0 an ihm vorbei ins Netz. Doch auch dieser Treffer findet keine Anerkennung - diesmal war es Abseits.
111.: Mac Allister kriegt für einen Tritt die Gelbe Karte.
109.: Das Worst-Case-Szenario für Argentinien ist also eingetreten. Zwar hat die Albiceleste in diesem Turnier bereits mehrfach bewiesen, dass sie Rückstände drehen kann - allerdings noch nie in Unterzahl. Was fällt Messi und Co. noch ein?
106.: TOOOOOOOR SPANIEN vs. Argentinien 1:0! Jetzt ist es tatsächlich passiert! Spanien belohnt sich für die überlegene Leistung und erzielt die längst überfällige Führung. Porro schlägt eine Flanke an den zweiten Pfosten, die zunächst zu lang aussieht. Doch Williams gibt nicht auf, hält den Ball vor der Grundlinie im Spiel und legt per Kopf zurück in den Rückraum. Dort steht Torres völlig frei und jagt die Kugel mit links ins Netz - Martinez ist geschlagen.
106.: Der Ball rollt wieder.
105.+1.: Drei Minuten gibt es obendrauf.
103.: Merino verpasst die Führung nur knapp! Williams bringt von der linken Seite eine gefährliche Flanke in den Strafraum, wo der Edeljoker am Fünfmeterraum völlig frei zum Kopfball kommt. Merino setzt den Ball in Richtung rechtes Eck, doch der Versuch streicht hauchdünn am Pfosten vorbei.
102.: Senesi kommt für Alvarez.
100.: Die Überprüfung ist abgeschlossen, es bleibt beim 0:0. In einer weiteren Einstellung ist zu erkennen, dass Merino Otamendi auf den Fuß steigt. Währenddessen nimmt Spanien einen Doppelwechsel vor: Zubimendi und Garcia kommen für Rodri und Laporte in die Partie.
98.: Die Szene wird überprüft. Auch in der Wiederholung ist eigentlich nichts zu erkennen, was gegen die Regeln verstoßen könnte. Otamendi geht zwar im Duell mit Merino zu Boden, allerdings ist nicht ersichtlich, warum.
96.: Der Ball zappelt im Netz, nachdem Williams ihn ins leere Tor einschiebt. Doch der Treffer zählt nicht - der Schiedsrichter pfeift die Szene sofort zurück. War es ein Foul?
93.: Martinez ist mit großem Abstand der beste Argentinier auf dem Platz und stellt das auch in der nächsten Szene eindrucksvoll unter Beweis. Pedri serviert eine perfekte Flanke in den Strafraum, wo Williams völlig frei zum Kopfball kommt und den Ball sogar noch leicht berührt. Doch erneut ist Martinez zur Stelle und pariert aus kürzester Distanz.
91.: Die letzten 30 Minuten der Partie sind angebrochen.
90.+8.: Abpfiff. Das Finale geht in die Verlängerung.
90.+7.: Freistoß für Spanien: Yamal nimmt sich der Sache an und zirkelt den Ball aufs Torwarteck. Nur dank einer starken Reaktion von Martinez bleibt Argentinien vor einem weiteren Gegentreffer bewahrt.
90.+6.: Unmittelbar danach leistet sich Paredes das nächste harte Einsteigen. Es wirkt fast so, als hätte der Argentinier vergessen, dass auch er bereits verwarnt ist. Er hat Glück, dass Schiedsrichter Vincic hier keine weitere Karte zückt.
90.+4.: Wenn es zuvor nicht schon der Fall war, ist es spätestens jetzt eine Mammutaufgabe für Argentinien. Die erste Priorität der Albiceleste lautet nun: sich irgendwie in die Verlängerung zu retten.
90.+3.: Auch den zentral platzierten Abschluss von Williams kann Martinez parieren. Die Szene danach sorgt jedoch für deutlich mehr Aufsehen: Enzo Fernandez kommt mit hohem Tempo deutlich zu spät und trifft Cubarsi mit einem harten Einsteigen. Der Spanier wird dabei aus dem Gleichgewicht gerissen und überschlägt sich beinahe. Die Gelbe Karte für Fernandez ist die logische Folge - da er bereits verwarnt war, sieht der Argentinier Gelb-Rot und muss vom Platz.
90.+2.: Laporte stellt sich Messi in den Weg und bringt den Argentinier zu Fall. Dafür gibt es einen Freistoß für die Albiceleste aus einer aussichtsreichen Position.
90.+1.: Vier Minuten werden nachgespielt.
89.: Rodri hat viel Platz und nutzt diesen, um zu schießen - übers Tor.
86.: Der Unterschied im spielerischen Niveau wird nun immer deutlicher. Merino hebt den Ball mit viel Gefühl nach vorne auf Torres, der die Kugel jedoch nicht perfekt trifft. Aber guter Versuch.
82.: Fernandez fordert nach einem aus seiner Sicht ausgebliebenen Foulpfiff eine Entscheidung von Vincic und sieht dafür die Gelbe Karte. Der Mittelfeldspieler reagiert darauf mit kurzem Applaus in Richtung des Schiedsrichters. Das soll er lieber lassen.
81.: Was Spanien hier an Chancen liegen lässt, grenzt mittlerweile an Chancenwucher. Williams bringt den Ball in letzter Sekunde noch vor der Torauslinie hoch an den zweiten Pfosten. Dort steigt Laporte zum Kopfball hoch, doch erneut ist Martinez zur Stelle und pariert auf der Linie.
78.: Der Druck auf die Südamerikaner wird von Minute zu Minute größer. Martinez muss den nächsten Schuss zur Ecke abwehren.
77.: Pedri kommt direkt in Schussposition und probiert es einfach mal aus der Distanz. Doch wieder ist Martinez zur Stelle.
75.: Auch die Spanier bringen frische Kräfte: Merino, der wegen seiner entscheidenden Treffer den Spitznamen "Henker" bekommen hat, kommt ebenso ins Spiel wie Williams. Für sie machen Olmo und Baena Platz.
73.: Argentinien wartet auch nach mehr als 70 Minuten noch immer auf den ersten Abschluss - weder ein Schuss aufs Tor noch ein Versuch neben das Gehäuse steht bislang zu Buche. Auch der Blick auf die Expected Goals spricht eine klare Sprache: 0,0 xG für die Albiceleste.
71.: Scaloni reagiert früh und nimmt einen weiteren Doppelwechsel vor: Medina und Simeone kommen für de Paul und Romero in die Partie.
68.: Hydration Break.
67.: Aktuell spielt sich das Geschehen ausschließlich in der Hälfte der Argentinier ab. Yamal setzt sich mit etwas Ballglück gegen zwei Gegenspieler durch und flankt von der Grundlinie hoch ins Zentrum. Dort steigt Torres am höchsten und bringt den Kopfball aufs Tor, doch der Abschluss ist zu zentral - Martinez packt sicher zu.
64.: Der Europameister kommt dem Führungstreffer immer näher. Diesmal zieht Olmo aus der Distanz ab, sein Schuss springt unangenehm auf und stellt Martinez vor Probleme. Der argentinische Keeper kann nur zur Ecke klären.
62.: Auch die Spanier wechseln zum ersten Mal, und das gleich doppelt: Pedri und Ferran Torres kommen für Ruiz und Oyarzabal.
60.: Paredes leistet sich innerhalb kürzester Zeit das nächste Foul. Der bereits verwarnte Verteidiger muss nun aufpassen, denn mit seinen Aktionen bringt er Argentinien immer wieder in Bedrängnis. Spanien bekommt einen Freistoß aus aussichtsreicher Position nahe der Strafraumgrenze.
58.: Dann hat Montiel auch direkt Feierabend, er wird von Molina ersetzt.
56.: Cubarsi spielt einen überragenden flachen Pass in die Spitze auf Olmo. Der Spanier erreicht den Ball an der Grundlinie und bringt ihn scharf vors Tor. Dort ist Montiel jedoch rechtzeitig zur Stelle und klärt in höchster Not vor dem einschussbereiten Cucurella.
52.: Die Partie wird nun deutlich hitziger. Der eingewechselte Paredes setzt abseits des Balles mit einem Schultercheck von hinten gegen Rodri nach und bringt den Spanier zu Fall. Es folgt eine Rudelbildung, in deren Verlauf Paredes auch noch einen weiteren Gegenspieler direkt vor den Augen von Vincic wegschubst. Die Konsequenz: Gelb für den Argentinier - eine völlig unnötige Aktion.
50.: Übrigens: Die drei Abschlüsse in der ersten Halbzeit zwischen Spanien und Argentinien sind die niedrigste Anzahl, die seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1966 in einem WM-Finale registriert wurde. Zudem blieb Argentinien erstmals seit 1966 in der ersten Hälfte eines WM-Spiels komplett ohne Torschuss.
47.: Spanien direkt mit einer ordentlichen Gelegenheit: Baena schießt aus der zweiten Reihe, doch auch dieser Abschluss richtet keine Gefahr aus.
46.: Nach der langen Pause geht es nun wieder weiter mit Halbzeit zwei. Die Argentinier wechseln erneut: Paredes ersetzt den schwachen Gonzalez.
Die erste Halbzeit im WM-Finale hielt das große Spektakel bislang nicht bereit. Spanien war die spielbestimmende Mannschaft, hatte deutlich mehr Ballbesitz und investierte insgesamt mehr in die Partie. Die Iberer erspielten sich zwar einige vielversprechende Ansätze, konnten Emiliano Martinez jedoch kaum ernsthaft prüfen. Argentinien blieb offensiv dagegen weitgehend blass und entwickelte über weite Strecken überhaupt keine Torgefahr. Kurz vor dem Pausenpfiff mussten die Südamerikaner zudem einen Rückschlag hinnehmen: Lisandro Martinez verletzte sich und musste ausgewechselt werden.
45.+1. Vier Minuten gibt es obendrauf.
44.: Lisandro Martinez hat sich scheinbar wehgetan und kann nicht weitermachen. Er bleibt zunächst auf dem Rasen liegen und wird dann ausgewechselt. Für ihn kommt Routinier Otamendi.
43.: Cucurella mit der nächsten Gelegenheit: Der Linksverteidiger zieht aus der Ferne ab - knapp am Tor vorbei.
41.: Lisandro Martinez kassiert die erste Gelbe Karte des Spiels, nachdem er einen spanischen Konter unterbindet.
39.: Die Spanier kombinieren sich mit sehenswertem One-Touch-Fußball über mehrere Stationen nach vorne und setzen Oyarzabal in Szene. Der Angreifer zieht aus rund 18 Metern ab, platziert den Ball jedoch zu zentral. Martinez hat damit keine Probleme.
37.: Enzo Fernandez verliert den Ball in einer äußerst ungünstigen Position, hat aber Glück, dass Montiel wenig später gegen Cucurella die Gefahr bereinigt.
35.: Cucurella wird auf der linken Seite in Szene gesetzt und bringt den Ball scharf und flach ins Zentrum. Romero ist jedoch zur Stelle und klärt die Hereingabe. Kurz darauf geht die Fahne hoch: Cucurella stand beim Zuspiel knapp im Abseits.
33.: Rodri bringt Mac Allister an der Seitenlinie zu Fall. Freistoß für die Südamerikaner.
30.: Es bleibt dabei: Beide Mannschaften agieren sehr kontrolliert und vermeiden es bislang, unnötige Risiken einzugehen.
25.: Dann folgt auch schon das erste Hydration Break des Spiels.
24.: Die fliegt direkt in die Arme von Martinez - keine Gefahr.
23.: Ecke für Spanien: De Paul fälscht Cucurellas Flanke ab.
20.: Spanien versucht, sich mit schnellem Kombinationsspiel aus der eigenen Hälfte zu befreien, findet dabei aber noch keine Lösungen. Auf der anderen Seite bleibt auch Argentinien im Offensivspiel bislang ohne Durchschlagskraft.
17.: Yamal verarbeitet den Ball mit einem traumhaften ersten Kontakt, setzt sich anschließend in der Ecke gegen Tagliafico durch, zieht nach innen und spielt vors Tor. Dort ist jedoch Martinez zur Stelle, geht mit den Händen dazwischen und verhindert Schlimmeres.
14.: Mac Allister grätscht Olmo in die Beine. Ein klares Foul, doch Vincic belässt es bei einem Freistoß und zeigt dem Argentinier keine Gelbe Karte.
12.: Spanien hat in der Anfangsphase mehr Spielanteile und kontrolliert das Geschehen. Argentinien agiert bislang etwas abwartender.
8.: Die Spanier kombinieren sich gefährlich bis an den argentinischen Strafraum, doch Mac Allister stoppt Oyarzabal mit einem Griff und verhindert dessen Weiterlaufen. Der Pfiff des Schiedsrichters bleibt allerdings aus.
6.: Direkt im Anschluss bietet sich Argentinien die Chance zum Gegenangriff. Messi hat dabei zunächst viel Raum, doch Simon erkennt die Gefahr rechtzeitig, kommt extrem weit aus seinem Tor heraus und klärt die Situation, bevor es gefährlich werden kann.
5.: Spanien verbucht die erste richtig gefährliche Gelegenheit der Partie. Yamals Hereingabe wird unglücklich zu Olmo abgefälscht, der dadurch unfreiwillig einen Doppelpass einleitet. Anschließend hat Yamal freie Bahn für den Abschluss, wirkt dabei jedoch etwas zu zögerlich. Erneut ist ein argentinisches Bein dazwischen und verhindert den Abschluss – Martinez kann die Situation letztlich entschärfen.
2.: Porro kommt im Duell mit Gonzalez einen Schritt zu spät und verursacht das erste Foul der Partie.
1.: Das Warten hat endlich ein Ende: Der Ball rollt, das WM-Finale 2026 ist eröffnet!
Vor Beginn: Die Spieler betreten den Rasen. Nun stehen die Nationalhymnen Spaniens und Argentiniens auf dem Programm.
Vor Beginn: Mit einem weiteren Triumph würde Argentinien WM-Geschichte schreiben. Die Albiceleste wäre erst die dritte Nationalmannschaft überhaupt, der es gelingt, den Weltmeistertitel erfolgreich zu verteidigen. Zuvor schafften dieses Kunststück lediglich Italien im Jahr 1938 und Brasilien 1962.
Vor Beginn: Die kurze Show vor dem Anpfiff des WM-Finals nimmt Fahrt auf. Sängerin Jennifer Hudson stimmt die US-Nationalhymne an, während Kampfjets über das Stadion hinwegfliegen. Anschließend rückt der wichtigste Gegenstand des Abends in den Mittelpunkt: der WM-Pokal. Bei der Präsentation der Trophäe wirken zwei Legenden der Finalisten mit: Andres Iniesta für Spanien und Mario Kempes für Argentinien. Beide wissen genau, was es bedeutet, den Pokal in den Händen zu halten, schließlich wurden sie mit ihren Nationen bereits selbst Weltmeister.
Vor Beginn: Bei Argentinien war hingegen meist der Gegenteil der Fall. Gegen Kap Verde (3:2/Sechzehntelfinale), Ägypten (3:2/Achtelfinale) und England (2:1/Halbfinale geriet die Albiceleste zunächst in Rückstand, konnte die jeweiligen Begegnungen aber noch drehen. Lediglich im Viertelfinale gegen die Schweiz ging Argentinien in Führung und gewann mit 3:1 nach Verlängerung.
Vor Beginn: Beide Finalisten haben auf ihrem Weg ins Endspiel ganz unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Spanien ging auf dem Weg ins Finale in jedem K.o.-Spiel in Führung: gegen Österreich (3:0/Sechzehntelfinale), Portugal (1:0/Achtelfinale), Belgien (2:1/Viertelfinale) und Frankreich (2:0/Halbfinale).
Vor Beginn: Beide Teams sind mit unterschiedlichen Erfahrungen in einem Punkt ins Finale eingezogen. Spanien, das Österreich, Portugal, Belgien und Frankreich auf dem K.o.-Weg ausschaltete, ging in jedem Spiel in Führung und gewann dann. Argentinien hingegen ging sowohl gegen Kap Verde, als auch gegen Ägypten und England zuerst in Rückstand und drehte dann die Partie. Nur gegen die Schweiz im Viertelfinale ging die Albiceleste in Führung.
Vor Beginn: Das Finale steht unter der Leitung von Slavko Vincic. Der slowenische Unparteiische wurde mit der prestigeträchtigen Aufgabe betraut, das Endspiel zu pfeifen. Für Vincic, der seit 2010 auf der FIFA-Liste der internationalen Schiedsrichter steht, ist es bereits der vierte Einsatz bei seiner zweiten Weltmeisterschaft. Zuvor leitete der Slowene bei dem Turnier die Gruppenspiele zwischen Brasilien und Marokko sowie Algerien und Jordanien. Außerdem war er als Hauptschiedsrichter beim Sechzehntelfinale zwischen Mexiko und Ecuador im Einsatz.
Vor Beginn: Lionel Scaloni nimmt nach dem 2:1-Halbfinalsieg gegen England hingegen einige Veränderungen in seiner Startelf vor. Überraschend rückt dabei Gonzalez von Beginn an ins Team - für den ehemaligen Stuttgarter ist es der erste Startelfeinsatz bei dieser WM. Darüber hinaus nimmt der argentinische Trainer zwei weitere Wechsel vor: Montiel und de Paul ersetzen Molina und Simeone: E. Martinez - Montiel, Romero, Li. Martinez, Tagliafico - de Paul, Mac Allister, Fernandez, Gonzalez, Messi - Alvarez.
Vor Beginn: Die Aufstellung der Spanier ist besonders früh da. Trainer Luis de la Fuente sieht nach dem 2:0-Sieg im Halbfinale gegen Frankreich keinen Anlass für Veränderungen und setzt im Finale auf dieselbe Startelf. Das heißt also, dass auch heute Barca-Star Pedri erstmal auf der Bank Platz nimmt: Unai Simon - Pedro Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Fabian - Lamine Yamal, Dani Olmo, Alex Baena - Oyarzabal
Vor Beginn: Es ist das zweite Mal, dass sich Spanien und Argentinien bei einer WM-Endrunde gegenüberstehen. Das einzige Aufeinandertreffen gewannen die Argentinier 1966 in der Gruppenphase mit 2:1.
Vor Beginn: Das Endspiel wird um 21 Uhr im Met Life Stadium in East Rutherford angepfiffen.
Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien.
Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien wird heute auf mehreren Wegen übertragen. Das ZDF zeigt die Partie im Free-TV und startet bereits um 19.30 Uhr mit den Vorberichten. Durch den Abend führt Katrin Müller-Hohenstein, kommentiert wird das Endspiel von Jochen Breyer. Als Experten eingesetzt werden Christoph Kramer, Per Mertesacker, Friederike Kromp und Christian Streich.
Zusätzlich ist die Begegnung kostenlos im Livestream auf sportstudio.de und in der ZDF -Mediathek verfügbar. Auch MagentaTV überträgt das Finale live - dort kommentiert Wolff Fuss. Für den Zugriff auf den Telekom -Dienst ist jedoch ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich.