Der begehrte belgische Offensivspieler Charles De Ketelaere von Atalanta Bergamo hat offenbart, dass sich Paris Saint-Germain intensiv um ihn bemüht hatte.
"Ja, es gab Anfragen. Auch letztes Jahr. Aber ein Verein muss bereit sein, die geforderte Ablösesumme zu zahlen. Es gab Kontakt zu PSG, das stimmt. Ich denke, PSG hat sich letztendlich für Ferran Torres vom FC Barcelona entschieden", erklärte De Ketelaere im Gespräch mit voetbalnieuws.be .
De Ketelaere nutzte insbesondere die Weltmeisterschaft als Bühne, um seinen Marktwert zu steigern. Mit drei Treffern und einer Vorlage führte er Belgien bis ins Viertelfinale.
Beim 1:2 gegen den späteren Weltmeister Spanien erzielte er den zwischenzeitlichen Ausgleich - es war der einzige Gegentreffer, den die Spanier im gesamten Turnierverlauf hinnehmen mussten. Zuvor war er beim 4:1-Achtelfinalsieg gegen die USA mit zwei Toren und einem Assist der überragende Akteur auf dem Platz.
Damals hieß es auch, der FC Bayern München habe den variablen Offensivakteur auf dem Zettel. Das berichtete die italienische Zeitung Corriere della Sera . Bereits im Mai hatte zudem Transfer-Journalist Sacha Tavolieri über ein konkretes Münchner Interesse an dem bis 2028 gebundenen Linksfuß berichtet.
Atalanta fordert eine Ablösesumme von mindestens 50 Millionen Euro für den Offensivspieler. Die Bayern haben auf derselben Position dann allerdings anderweitig aufgerüstet und 50 Millionen Euro für Ismael Saibari von der PSV Eindhoven hingelegt.
De Ketelaere war 2023 für eine Leihgebühr von drei Millionen Euro zunächst von der AC Mailand an Bergamo ausgeliehen worden. Nach einer Saison im Norden Italiens blätterte Atalanta schließlich 23,7 Millionen Euro für den Belgier hin. Insgesamt bestritt De Ketelaere für Atalanta 148 Pflichtspiele. In diesen gelangen ihm 32 Tore sowie ebenso viele Vorlagen.