Der FC Bayern München interessierte sich im Sommer angeblich für Rio Ngumoha vom FC Liverpool - und verblüffte damit die Reds.
Das berichtet The Athletic . Demnach sei Liverpool von einem Bericht aus Deutschland überrascht worden, dass Ngumoha unter anderem schon mit FCB-Coach Vincent Kompany gesprochen habe und sich mit den Bayern über die finanziellen Details eines Wechsels bereits einig sei.
Für die linke Offensivseite wollten die Münchner als Alternative für Luis Diaz zunächst Anthony Gordon von Newcastle United holen, doch der Engländer entschied sich für einen 70-Millionen-Euro-Wechsel zum FC Barcelona. Danach meldete sich der FCB einem Bericht von Sky zufolge bei Ngumoha und sei sich mit dem Youngster schnell einig geworden. Eine offizielle Anfrage bei Liverpool habe es allerdings nicht gegeben, da die Reds schnell klarmachten, dass ein Transfer für sie ausgeschlossen sei. Damit platzte der Deal.
Ngumoha sei mit seinen Einsatzzeiten bei Coach Arne Slot in der vergangenen Saison unzufrieden gewesen, hieß es bei Sky zur Begründung, warum für ihn ein Wechsel überhaupt in Frage gekommen sei. "Das war eine bizarre Geschichte, denn kein Spieler, der 17 Jahre oder jünger war, hat in der letzten Saison in der Premier League mehr Minuten in der ersten Mannschaft gemacht als er", so The Athletic in einem Rückblick auf das Liverpool-Transferfenster.
"Falls sich Ngumoha auch nur ansatzweise unwohl mit seiner Rolle bei Liverpool gefühlt hat oder frustriert war, ist das dem Klub nicht mitgeteilt worden", schrieb das Portal. Der inzwischen 18 Jahre alte gewordene Ngumoha gilt als mit Abstand größtes Talent aus der Reds-Jugendakademie. In der vergangenen Saison kam er 19-mal in der Premier League und viermal in der Champions League zum Einsatz. Er sammelte in der letzten Saison wettbewerbsübergreifend 952 Minuten in der ersten Mannschaft und kam auf zwei Tore und eine Vorlage.