Ein ehemaliger Trainer von Said El Mala hat sich zu einem möglichen Transfer zu Borussia Dortmund geäußert. Die Westfalen haben sich zudem einen neuen Chefanalytiker gesichert. News und Gerüchte zum BVB.
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Der Transferpoker um Said El Mala zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln hält an. Olaf Janßen, der El Mala einst im Alter von 17 Jahren bei Viktoria Köln in der 3. Liga zum Profidebüt verhalf, äußerte sich nun bei MagentaSport zur Zukunft des Youngsters.
Obwohl der Ex-Trainer aus sportlichen Gründen auf einen Verbleib in der Domstadt hofft, rechnet er fest mit einem Vorstoß des Vizemeisters. "Ich würde mir wünschen, für den 1. FC Köln und für den Spieler, dass er noch ein Jahr hier ist. Auch aus sportlicher Sicht. Said kann hier noch die nächsten Schritte gehen", sagte er und führte aus: "Natürlich wird es beim 1. FC Köln eine Schmerzgrenze geben. Wenn ich Geld setzen müsste, glaube ich, ist Dortmund bereit, diese Schmerzgrenze zu akzeptieren."
Wie die nächsten Schritte in den Verhandlungen zwischen den Klubs aussehen, ist uneindeutig. Bei Sky heißt es, der BVB werde "Anfang dieser Woche Vollgas in den Verhandlungen geben" und den Kölnern ein Angebot im Gesamtpaket von 50 Millionen Euro mit realistischen Boni unterbreiten.
Der kicker dagegen will erfahren haben, dass El Mala nur dann nach Dortmund wechselt, wenn sich die Ablöse "unterhalb der magischen Grenze von 50 Millionen Euro" bewegt.
Nach Informationen von Sky hat Premier-League-Klub Newcastle United Borussia Dortmund ein konkretes Angebot für Nationalspieler Felix Nmecha vorgelegt. Die Schwarz-Gelben zeigt der jüngste Vorstoß der Engländer jedoch unbeeindruckt. Wie der Pay-TV-Sender vermeldet, bleibt die Führungsriege des BVB angesichts der Offerte aus Newcastle extrem gelassen.
In Dortmund geht man fest davon aus, dass der 25-jährige Mittelfeldakteur auch in der kommenden Saison das Trikot der Westfalen tragen wird. Erst bei Beträgen oberhalb der Marke von 120 Millionen Euro wäre die Borussia überhaupt verhandlungsbereit.
Für Newcastle United würde eine solche Summe Neuland bedeuten. Der von Investoren aus Saudi-Arabien alimentierte Traditionsklub hat in seiner Vereinsgeschichte noch nie eine dreistellige Millionensumme für einen Neuzugang auf den Tisch gelegt.
Die Haltung der Westfalen unterstrich zuletzt auch Sportdirektor Ole Book. "Einen Transfer würde ich im höchsten Maße für unwahrscheinlich halten. Natürlich kann es theoretisch immer mal wieder astronomische Summen geben, aber für Felix kann ich das in diesem Sommer ziemlich sicher ausschließen", sagte er.
Der 35-jährige Roderick van der Ham schließt sich dem BVB als neuen Chefanalytiker an, wie er selbst via X und LinkedIn verkündete. Eine Bestätigung seitens des Klubs steht bislang noch aus, sofern eine solche überhaupt vorgesehen ist. "Neues Kapitel: Heja BVB", schrieb der Niederländer: "Ich bin nun als Leiter der Analyseabteilung bei Borussia Dortmund tätig. Eine unerwartete, aber großartige Chance."
Mit der Besetzung der Schlüsselstelle im Stab von Cheftrainer Niko Kovac sichert sich der deutsche Vizemeister die Dienste eines im europäischen Spitzenfußball erprobten Fachmanns. Van der Ham blickt trotz seines vergleichsweise jungen Alters bereits auf eine vielschichtige Laufbahn zurück.
In seinem Heimatland sammelte er Erfahrungen beim niederländischen Fußballverband KNVB sowie bei mehreren Klubs. Unter anderem war er für NAC Breda, RKC Waalwijk, Heracles Almelo sowie Feyenoord Rotterdam im Bereich der Spielanalyse tätig.
Zuletzt verantwortete er die taktische Aufbereitung beim FC Liverpool. Dort stieß er im Oktober 2024 zum Betreuerstab von Trainer Arne Slot und war bis Juni 2026 als Taktikanalyst an der Anfield Road aktiv. In dieser Spanne feierte er mit den Reds im Jahr 2025 den Gewinn der englischen Meisterschaft. Die Trennung von Slot bei den Engländern vor einigen Wochen besiegelte schließlich auch das Ende der Amtszeit von van der Ham.
Samstag, 15. August (17.30 Uhr)
Borussia Dortmund vs. AS Rom
Samstag, 22. August (20.30 Uhr)
Borussia Dortmund vs. FC Bayern
Samstag, 29. August (18.30 Uhr)
Borussia Dortmund vs. Hamburger SV
Dienstag, 1. September (20.45 Uhr)
HEBC Hamburg vs. Borussia Dortmund
Samstag, 5. September (15.30 Uhr)
TSG Hoffenheim vs. Borussia Dortmund