Ein Ex-Dortmunder sorgt bei seinem neuen Klub für Aufsehen. Derweil soll Borussia Dortmund Interesse an einem erst 15-jährigen Talent zeigen. News und Gerüchte zum BVB.
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BVB-Ikone Kevin Großkreutz hat Karim Adeyemi für dessen starken Saisonstart beim FC Barcelona in den höchsten Tönen gelobt. Gleichzeitig räumte der ehemalige Dortmunder ein, selbst überrascht davon zu sein, auf welchem Niveau der Flügelspieler bei den Katalanen auftritt. "Respekt aber. Keiner mit gerechnet. Alle gedacht: 'Der spielt da eh nicht.' Ja - Arschlecken! Der ist aus dem Spiel gar nicht mehr wegzudenken", sagte Großkreutz im Podcast Viertelstunde Fußball mit Corni Küpper. "Jetzt ist er bestimmt schon 60 Millionen wert", ist sich Großkreutz sicher.
Adeyemi war im Sommer für 22 Millionen Euro Ablöse von Borussia Dortmund nach Barcelona gewechselt. Bei den Katalanen schlug der 23-Jährige auf Anhieb ein : In acht Partien gelangen ihm bereits drei Treffer und drei Vorlagen. Mit Barca führt er die LaLiga-Tabelle an, ohne bislang einen Punkt abgegeben zu haben. Auch die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo würdigte seine Leistungen zuletzt nach dem 7:2-Kantersieg gegen Racing Santander. Vor allem seine Dribbelstärke, Schnelligkeit und Spielübersicht wurden dabei als Ausdruck seiner "enormen Qualität" hervorgehoben.
Nicht jeder ist allerdings bereits restlos überzeugt. Großkreutz' Podcast-Partner Küpper sieht Adeyemis starke Leistungen auch im Kontext seines neuen Umfelds. "Ich behaupte: Gegen Paderborn oder so würde der nicht so glänzen wie jetzt im Trikot von Barcelona. Das ist typisch Adeyemi. Jetzt will er sich der Fußballwelt zeigen und jetzt liefert er, macht Traumtore, macht Solos, macht Tunnel."
Während Küpper damit Zweifel an der Nachhaltigkeit von Adeyemis Höhenflug äußert, hat DFB-Bundestrainer Jürgen Klopp offenbar vollstes Vertrauen in den Offensivspieler. Er nominierte Adeyemi für die bevorstehenden Länderspiele gegen Serbien am 1. Oktober und Griechenland am 4. Oktober. Damit erhält der Barca-Star nach seiner Nicht-Nominierung für die WM in Nordamerika unter Julian Nagelsmann eine neue Chance im Nationaltrikot.
Joey Veerman ist nach zweijähriger Abstinenz in den Kader der niederländischen Nationalmannschaft zurückgekehrt. Einen maßgeblichen Anteil daran hat der neue Oranje-Trainer Xavi, der den Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund für die kommenden Länderspiele nominiert hat und große Stücke auf ihn hält.
Vor dem Nations-League-Duell gegen Deutschland am Donnerstag schwärmte Xavi vom 27-Jährigen: "Veerman spielt momentan sehr gut. Technisch ist er auf einem Top-Niveau. Er kann sich in den Spielaufbau einbringen und unserem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Ich mag ihn und er kann der Mannschaft helfen."
Das Lob kommt für Veerman zur richtigen Zeit. Er gehört zu den zahlreichen Neuzugängen, mit denen sich der BVB im Sommer verstärkt hat. Für 22 Millionen Euro wechselte er von der PSV Eindhoven nach Dortmund und hat sich dort auf Anhieb eine wichtige Rolle im zentralen Mittelfeld von Trainer Niko Kovac erarbeitet . Entsprechend zufrieden blickt Veerman auf die vergangenen Monate zurück: "Diese Saison hat für mich sehr gut begonnen - mit dem tollen Wechsel vom PSV zu Borussia Dortmund und jetzt auch mit der Nominierung für die niederländische Nationalmannschaft. Das fühlt sich sehr gut an. Es ist schön, dass ich wieder nominiert worden bin."
Für Veerman ist es die Rückkehr auf die große Bühne. Bislang absolvierte der Mittelfeldspieler 16 Länderspiele für die Niederlande und erzielte dabei einen Treffer. Nach dem Duell mit Deutschland stehen für Oranje in der Gruppe A2 weitere Aufgaben gegen Serbien am 27. September, Griechenland am 1. Oktober und erneut Serbien am 4. Oktober auf dem Programm.
Das Transferfenster ist aktuell geschlossen, im Hintergrund halten die Verantwortlichen von Borussia Dortmund jedoch weiterhin Ausschau nach möglichen Verstärkungen für die Zukunft. Dabei soll ein neuer Name auf dem Radar des BVB aufgetaucht sein. Wie Tipsbladet berichtet, handelt es sich um das erst 15-jährige Talent Ilyas Houira vom FC Kopenhagen.
Die Dortmunder seien demnach allerdings längst nicht der einzige europäische Topklub, der ein Auge auf den Marokkaner geworfen hat. Auch Ajax Amsterdam sowie die Premier-League-Klubs Manchester United, Manchester City, der FC Arsenal und der FC Chelsea sollen sich mit dem Nachwuchsspieler beschäftigen. Darüber hinaus stehe Houiras Name auch bei mehreren Vereinen aus Frankreich und Spanien auf der Liste, heißt es.
Das Interesse des BVB soll bereits seit geraumer Zeit bestehen. Dem Bericht zufolge beobachteten die Dortmunder Houira schon vor dessen Wechsel von der Nachwuchsabteilung des Aarhus GF zum FC Kopenhagen im Januar.
Beim dänischen Rekordmeister läuft der zentrale Mittelfeldspieler aktuell noch für die U16 auf. Sein Vertrag in Kopenhagen ist bis 2029 datiert.
Samstag, 9. Oktober (20.30 Uhr)
Borussia Dortmund vs. Werder Bremen
Mittwoch, 14. Oktober (21 Uhr)
FC Bodö/Glimt vs. Borussia Dortmund
Samstag, 17. Oktober (15.30 Uhr)
Union Berlin vs. Borussia Dortmund