Borussia Dortmund winkt offenbar ein gewaltiger Geldregen aus früheren Transfers. Zudem hat Niko Kovac ein BVB-Talent nach dem Pokalsieg ausdrücklich gelobt. News und Gerüchte zum BVB.
Trotz der bislang erzielten Transfereinnahmen von 38,5 Millionen Euro kann Borussia Dortmund in den kommenden Jahren noch mit einem weiteren erheblichen Geldzufluss rechnen. Laut Sport Bild stehen dem BVB aus früheren Verkäufen insgesamt noch rund 120 Millionen Euro zu. Hintergrund seien die im Fußball üblichen Ratenzahlungen, durch die Einnahmen aus Transfers wie Jamie Gittens (60 Millionen Euro zu Chelsea), Donyell Malen (25 Millionen Euro zu Aston Villa) und Jude Bellingham (127 Millionen Euro zu Real Madrid) erst nach und nach verbucht werden.
Dem stehen allerdings ebenfalls hohe Zahlungsverpflichtungen gegenüber. Ende Juni beliefen sich die Transferverbindlichkeiten des BVB auf 123 Millionen Euro. Durch die jüngsten Verpflichtungen von Konstantinos Karetsas (30 Millionen Euro), Giannis Konstantelias (26 Millionen Euro) und Joey Veerman (22 Millionen Euro) ist diese Summe jedoch weiter gestiegen. Der Transfer von Joane Gadou wurde aufgrund des Stichtags dem Geschäftsjahr bis zum 30. Juni zugerechnet.
Der finanzielle Spielraum soll sich nach einem Verlust von 21,7 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr wieder vergrößern. Ausschlaggebend für das Minus waren vor allem die fehlenden Einnahmen aus der Champions League, nachdem der BVB bereits in den K.o.-Runden-Playoffs gescheitert war. In dieser Saison soll es sportlich wie finanziell wieder bergauf gehen. Laut Sport Bild plane Dortmund deshalb sowohl in der Champions League als auch im DFB-Pokal mit dem Einzug ins Achtelfinale. Beim Umsatz peile der Vizemeister mindestens 485 Millionen Euro an - in der Vorsaison waren es 460 Millionen.
Auch beim Sponsoring rechnet der BVB laut Bericht mit einem kräftigen Zuwachs. Die Einnahmen sollen im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 Millionen Euro steigen. Neue Partnerschaften und lukrativere Verlängerungen bestehender Verträge sollen diesen Sprung ermöglichen.
Trainer Niko Kovac zeigte sich nach dem souveränen 5:0-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Oberligisten HEBC Hamburg besonders angetan von der Leistung von Mathis Albert. "Ich habe Mathis heute persönlich gesagt, dass ich mit seiner Leistung sehr, sehr zufrieden war.
Er hat genau das gemacht, was ich von ihm wollte", sagte der Kroate. Albert sei "ein Spieler für Eins-gegen-eins-Situationen, jemand, der ins Risiko geht und versucht, den Gegner im Eins-gegen-eins oder Eins-gegen-zwei zu binden. Natürlich gibt es Dinge, die er noch verbessern kann. Aber er ist ein junger Spieler, der sich noch entwickelt. Es gibt nur gut und schlecht, nicht jung und alt - das habe ich schon ein paar Mal gesagt."
Mit seinem Auftritt hat Albert ordentlich Eigenwerbung für weitere Einsätze betrieben. Kovac stellte dem 17-Jährigen bei anhaltend guten Leistungen reichlich Spielzeit in Aussicht: "Wenn er so weitermacht, wird er in dieser Saison viele Einsatzminuten bekommen. Das, was ich am Dienstag von ihm gesehen habe, rechtfertigt es, dass er im Kader bleibt und auf weitere Einsatzzeiten hoffen darf."
Albert stand gegen Hamburg erstmals in einem Pflichtspiel für die BVB-Profis in der Startelf und wusste dabei zu überzeugen. Zwar blieb der Flügelspieler in den 90 Minuten ohne Tor und Vorlage, sorgte mit seinen Aktionen aber immer wieder für Gefahr und kam auf 69 Ballaktionen, 19 davon im gegnerischen Strafraum. Der US-Amerikaner war 2024 von LA Galaxy nach Dortmund gewechselt und arbeitete sich seitdem Schritt für Schritt aus der U17 bis zu den Profis hoch.
Samstag, 5. September (15.30 Uhr)
TSG Hoffenheim vs. Borussia Dortmund
Dienstag, 8. September (21 Uhr)
Champions League, 1. Spieltag
Borussia Dortmund vs. Villarreal
Samstag, 12. September (15.30 Uhr)
Borussia Dortmund vs. SC Paderborn