Ein BVB-Star hat enttäuscht auf seine Nichtnominierung durch Jürgen Klopp für die deutsche Nationalmannschaft reagiert. Unterdessen fand der Bundestrainer lobende Worte für den Ex-Dortmunder Paris Brunner. News und Gerüchte zur Borussia am Freitag.
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Bundestrainer Jürgen Klopp hat am Donnerstag seinen 44-köpfigen Kader für die bevorstehende Länderspielpause bekannt gegeben. Nicht dabei ist allerdings Maximilian Beier von Borussia Dortmund. Wie BVB-Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Ligaspiel gegen den VfB Stuttgart verriet, reagierte der 23-Jährige enttäuscht auf seine Nicht-Nominierung.
"Maxi ist natürlich etwas niedergeschlagen und enttäuscht. Ich weiß, dass Maxi hart daran arbeiten wird, sich zu beweisen. Er ist ein brillanter Spieler", erklärte Kovac.
Beier hat bislang zehn Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft absolviert. Auch bei der WM 2026 in Nordamerika gehörte der Angreifer unter Julian Nagelsmann zum Aufgebot, kam allerdings nur beim 1:2 gegen Ecuador zum Einsatz. Insgesamt stand er dabei 26 Minuten auf dem Platz.
Kovac erklärte zudem, dass er bereits im Vorfeld mit Klopp über die Nominierungen gesprochen habe. "Ich stand mit Jürgen Klopp in Kontakt. Ich wusste schon zwei oder drei Tage im Voraus, wer im Kader stehen würde und wer nicht. Die drei, die im Kader stehen, sind überglücklich", sagte der BVB-Coach.
Bei den drei nominierten Dortmundern handelt es sich um Nico Schlotterbeck, Felix Nmecha und Waldemar Anton. Schlotterbeck und Nmecha gehören zum Aufgebot für die Nations-League-Partien gegen die Niederlande am 24. September und Griechenland am 27. September. Anton ist hingegen für den zweiten Länderspielblock vorgesehen, der die Duelle mit Serbien am 1. Oktober und erneut Griechenland am 4. Oktober umfasst.
Bundestrainer Jürgen Klopp hat bei seiner ersten Kaderverkündung auch U21-Nationalspieler Paris Brunner ausdrücklich gelobt. "Er hat es fußballerisch zuletzt ganz toll gemacht und ist seit Jahren ein Riesentalent", sagte Klopp über den ehemaligen Angreifer des BVB.
Für die A-Nationalmannschaft wurde Brunner allerdings noch nicht nominiert. "Ich habe zwar nicht mit ihm gesprochen, aber wir kriegen natürlich alles mit. Ich kenne Paris", erklärte Klopp. Für die U21 dürfte der 20-Jährige dagegen schon bald wieder zum Einsatz kommen. Laut Sky gilt seine Nominierung durch U21-Bundestrainer Toni Di Salvo für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele in Lettland (26. September), auf Malta (30. September) und gegen Georgien (6. Oktober) bereits als sicher.
Brunner hat bei der AS Monaco einen starken Start in die neue Saison erwischt. Nach sechs Pflichtspielen stehen für den Angreifer bereits fünf Treffer zu Buche. Mit den Monegassen belegt er aktuell den zweiten Platz in der Ligue 1 und liegt punktgleich mit Spitzenreiter OSC Lille. Für Schlagzeilen sorgte Brunner zuletzt allerdings auch abseits des sportlichen Geschehens: Nach seinem Treffer gegen Straßburg provozierte er mit einem umstrittenen "Kopf-ab"-Jubel.
Seine Karriere hatte Brunner einst beim BVB begonnen. Von 2020 bis 2024 durchlief er mehrere Jugendmannschaften der Dortmunder, ein Einsatz bei den Profis blieb ihm allerdings verwehrt. Im Sommer 2024 wechselte der U17-Welt- und Europameister für rund vier Millionen Euro Ablöse zur AS Monaco. Nach einer einjährigen Leihe zu Cercle Brügge gehört Brunner inzwischen zu den Schlüsselspielern im Monaco-Kader.
Deutschland hat im Kampf um BVB-Talent Mathis Albert einen Rückschlag kassiert. Der 17-Jährige wurde am Donnerstag erstmals für die US-Nationalmannschaft nominiert. Trainer Mauricio Pochettino berief den Dortmunder in den Kader für die anstehenden Testspiele gegen Peru, Chile, Mexiko und Kanada.
Ganz entschieden ist Alberts internationale Zukunft damit zwar noch nicht. Erst ein Pflichtspieleinsatz würde ihn endgültig an die USA binden. Dennoch deutet derzeit vieles darauf hin, dass der 17-Jährige seine Nationalmannschaftszukunft in den USA sieht.
Albert wäre grundsätzlich auch für Deutschland und Frankreich spielberechtigt. Für den DFB wird die Zeit allerdings knapp: Um die Voraussetzungen für eine Spielberechtigung zu erfüllen, müsste der Flügelspieler erst einmal fünf Jahre in Deutschland gelebt haben. Diese Frist wäre erst in zwei Jahren erfüllt.
Auf Klubebene hat Albert in diesem Sommer den Sprung zu den Profis geschafft. Seit Saisonbeginn gehörte er in jedem Pflichtspiel zum Dortmunder Aufgebot. Sein Pflichtspieldebüt feierte er beim 5:0-Erfolg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den HEBC Hamburg.
Samstag, 19. September (18.30 Uhr)
VfB Stuttgart vs. Borussia Dortmund
Samstag, 9. Oktober (20.30 Uhr)
Borussia Dortmund vs. Werder Bremen
Mittwoch, 14. Oktober (21 Uhr)
FC Bodö/Gilmt vs. Borussia Dortmund
Samstag, 17. Oktober (15.30 Uhr)
Union Berlin vs. Borussia Dortmund