Bradley Barcola ist der Königstransfer des FC Liverpool in diesem Sommer. Sein französischer Landsmann Thierry Henry hat hohe Erwartungen an den ehemaligen PSG-Angreifer - warnt aber auch.
Die Reds eisten Barcola auf der Zielgeraden der Wechselperiode für eine Sockelablöse von 125 Millionen Euro aus Paris los . Der 24-Jährige ist damit der zweitteuerste Transfer der Vereinsgeschichte und der neue Superstar für die offensiven Flügel nach dem Abgang Mohamed Salahs.
Henrys Urteil zum Transfer bei Sky Sports : "Die wesentliche Sache bei Barcola ist: Wie wirst du spielen? Bist du in der Lage, ihn in Eins-gegen-eins-Situationen zu bringen. Außerdem: Schaffst du es, ihn in Kontersituationen zu bringen? Denn er ist höllisch schnell."
Dagegen sollte Liverpools Coach Andoni Iraola laut Einschätzung des einstigen Weltklassestürmers in der Rückwärtsbewegung nicht zu viel von Barcola verlangen: "Muss er mehr verteidigen als angreifen? Das könnte für ihn unpassend sein."
Luft nach oben sieht Henry bei dem WM-Teilnehmer einzig im Torabschluss: "Wenn er das noch ein bisschen besser hinbekommt, dann werden eine Menge Mannschaften große Probleme mit ihm bekommen."
Barcola unterschrieb in Liverpool bis 2031 und bekommt dort seine geliebte Rückennummer 29 . Wann er erstmals für den mit zwei Remis in die neue Saison gestarteten 20-maligen englischen Meister aufläuft, ist noch offen. Die erste Gelegenheit bietet sich am Freitagabend in der Liga gegen Aufsteiger Ipswich Town.
Für Barcola ist es das erste Engagement im Ausland. Nach seinem Durchbruch als Profi war er 2023 für 45 Millionen Euro Ablöse von Olympique Lyon zu PSG gewechselt.
Mit den Hauptstädtern gewann der 23-Jährige unter anderem zweimal die Champions League und drei Meistertitel in der Ligue 1. Barcola, der zuletzt mit Frankreichs Nationalmannschaft an der WM in den USA, Kanada und Mexiko teilnahm, markierte für Paris 39 Treffer in 152 Partien, dazu gelangen ihm noch 37 Vorlagen.