Bremen und Augsburg wollten ihn: Nürnberg-Stürmer spricht über Transferangebote | SPOX

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Mohamed Alì Zoma vom 1. FC Nürnberg schlug Angebote aus der Bundesliga aus und startete durch. Das sagte der Stürmer der Sport Bild.

"Es war am Anfang keine einfache Situation für mich", sagte Zoma, "doch mittlerweile fühle ich mich richtig gut mit der Entscheidung. Ich habe hier eine Verantwortung, weil die Mannschaft und das Trainerteam Vertrauen in mich haben."

Die Offerten aus der höchsten deutschen Spielklasse waren für den Angreifer dennoch eine Bestätigung der eigenen Leistung. "Es gab aus der Bundesliga Interesse von Werder Bremen und dem FC Augsburg. Das war schon besonders", verriet der 22-Jährige, der beim Club noch mit einem langfristigen Vertrag bis 2029 ausgestattet ist und laut italienischen Medien jüngst auch auf dem Zettel des VfB Stuttgart gelandet sein soll.

Dass der gebürtige Italiener dem FCN erhalten blieb, erweist sich für die Nürnberger sportlich als echter Glücksfall. In den ersten sechs Ligaspielen der laufenden Saison stellte der schnelle Rechtsfuß seine Qualität vor dem gegnerischen Tor eindrucksvoll unter Beweis und markierte bereits sechs Treffer.

Diese Treffsicherheit blieb auch in seiner Heimat nicht unbemerkt: Zoma wurde erstmals für die italienische Nationalmannschaft nominiert . Sogar die Gazzetta dello Sport widmete dem Angreifer Aufmerksamkeit und schwärmte: "Ein Italiener verzaubert Deutschland". Zudem habe dieser "attacante" aus "Germania" nun das Herz von Miroslav Klose erwärmt.

Die hohe Wertschätzung in Italien hängt nicht zuletzt mit dem FCN-Cheftrainer zusammen. Klose genießt aufgrund seiner fünf Jahre bei Lazio weiterhin ein hohes Ansehen. Nürnbergs Coach zeigte sich erfreut über das plötzliche Interesse aus dem Süden, reagierte aber auch mit einem Schmunzeln. "Die hatten ihn ja gar nicht auf dem Schirm, und auf einmal lesen sie Nürnberg, wissen wer da Trainer ist", sagte Klose. Vom immensen Potenzial seines Schützlings ist der Weltmeister von 2014 felsenfest überzeugt: "Wenn der wüsste, was er alles kann ..."

Zoma wechselte im Sommer 2025 vom Drittligisten UC Albino Leffe aus der Nähe von Bergamo nach Franken. Die Ablösesumme lag bei überschaubaren 800.000 Euro. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten deutete der Stürmer sein Talent bereits in seiner Premierensaison an, in der ihm in 29 Spielen 14 Tore gelangen.

Im vergangenen Transfersommer forderten die Club-Verantwortlichen für ihr Juwel eine Ablösesumme in Höhe von 20 Millionen Euro - eine Summe, die kein Bewerber aufbringen wollte. Mit Blick auf die aktuelle Formkurve dürfte der Marktwert des Italieners jedoch weiter steigen.

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