Er vergrub etwas im Rasen! Kuriose Aktion von Marc Cucurella kurz vor dem WM-Finale enthüllt | SPOX

Er vergrub etwas im Rasen! Kuriose Aktion von Marc Cucurella kurz vor dem WM-Finale enthüllt | SPOX

Während die Spannung auf dem Rasen schon spürbar war, spielte sich kurz vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien eine kuriose Szene ab. Im Mittelpunkt: Marc Cucurella.

Unmittelbar nach den Nationalhymnen und während die riesigen Flaggen der beiden Finalisten gerade weggeräumt wurden, machte sich der neue Linksverteidiger von Real Madrid plötzlich auf den Weg zum Spielfeldrand. Dort angekommen, tat er zunächst so, als würde er seine Stutzen richten. Doch wie Aufnahmen eindeutig zeigen, vergrub der Spanier etwas im Rasen.

Dabei dürfte es sich um eine Münze gehandelt haben. Hinter der Aktion steckt eine Art Aberglaube. Joan Capdevilla, Weltmeister mit Spanien im Jahr 2010, schrieb nach dem 1:0-Sieg seines Heimatlandes nämlich bei X zu einem Video mit besagter Szene : "Und jetzt verrate ich euch ein Geheimnis ... Damals im Jahr 2010 habe ich vor Spielbeginn eine Münze im Rasen vergraben. Ich habe diese Geschichte schon unzählige Male erzählt. Gestern habe ich Cucurella gebeten, genau das Gleiche zu tun... Marc, ich liebe dich so sehr. DU BIST WELTMEISTER!"

Capdevila, inzwischen 48 Jahre alt, war wie Cucurella Linksverteidiger und stand beim damaligen 1:0 gegen die Niederlande ebenfalls in der Startelf. Den goldenen Treffer erzielte damals Andres Iniesta, ebenfalls in der Verlängerung. 16 Jahre später schlug Ferran Torres bereits nach 106 Minuten zu.

Dass Capdevila die Partie am Rande von New York überhaupt aus dem Stadion verfolgen konnte, stand lange auf der Kippe. Er sah sich sogar dazu gezwungen, Donald Trump zu kontaktieren. "Ich brauche Hilfe", schrieb er aufgrund von massiven Einreise-Schwierigkeiten bei X und wendete sich dabei direkt an den US-Präsidenten: "Man hat mir gerade mitgeteilt, dass ich mit meinen Kindern nicht zum WM-Finale reisen kann, weil mein ESTA-Antrag abgelehnt wurde." Sein Vorstoß trug offenbar Früchte: Sowohl der Ex-Profi als auch seine Kinder schafften es auf die Tribüne.

Nach dem Spiel wandte sich Cucurella derweil direkt an seine Kritiker. "Ich bin sehr stolz, sehr glücklich. Letztendlich ist es nicht einfach, während unserer Karriere hier zu landen. Vor allem nicht in unserer Jugend, denn es ist hart und man muss Entscheidungen treffen. Manchmal gibt es Leute, die einem sagen, dass man nichts taugt oder es nicht schaffen wird, aber na ja. All diesen Leuten, die einem solche Dinge sagen, danke ich dafür, dass sie sich die Zeit genommen haben, mir ihre Ratschläge zu geben", sagte er und dankte seinem Umfeld.

Darüber hinaus befindet sich der 27-Jährige nun auf der Suche nach einem Tätowierer. Denn schon vor der WM hatte er erklärt, sich das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente bei einem spanischen WM-Triumph tätowieren zu lassen. "Ich werde es mir an einer gut sichtbaren Stelle machen lassen. Auf dem Rückflug überlege ich mir, wo genau", sagte er. Der Erfolgscoach nimmt die Aktion übrigens mit Humor. "Versprechen muss man halten und so hässlich bin ich ja nun auch wieder nicht", erklärte de la Fuente.

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