Monatelange Zwangspause: Weltmeister enthüllt folgenschwere Fehldiagnose beim FC Bayern | SPOX

Monatelange Zwangspause: Weltmeister enthüllt folgenschwere Fehldiagnose beim FC Bayern | SPOX

Ex-Profi Jerome Boateng erinnert sich ungern an die Folgen einer Brustmuskelverletzung, die ihn während seiner Zeit beim FC Bayern einst länger als nötig behinderte.

Das Ganze passierte im Dezember 2016, als der deutsche Rekordmeister nach drei erfolgreichen Jahren unter Pep Guardiola von Carlo Ancelotti trainiert wurde.

"Ich habe mir meinen pectoralis major (großer Brustmuskel; d. Red.) im Training nur angerissen. Leider wurde dann eine Fehleinschätzung vom Doc gegeben", erzählte Boateng im Podcast 'Akte Säbener' der Abendzeitung . "Der hat ein MRT an der Schulter oben gemacht und gesagt: 'Ja, es geht schon, du kannst weitermachen.' Und dann ist es ganz gerissen. Statt drei, vier Wochen Pause musste ich operiert werden und war vier Monate raus."

Boateng verpasste damals zehn Spiele der Bayern und plagte sich noch bis weit in die Saison 2017/18 hinein mit den Nachwirkungen herum: "Die ganze Muskulatur an der Brust war weg. Bis ich mich wieder so gefühlt habe wie vorher, hat es ein Jahr gedauert und in diesem Jahr habe ich viele Muskelverletzungen gehabt, weil du in einer Dysbalance bist. Das ist natürlich frustrierend als Fußballer, gerade auf dem Niveau, auf dem wir spielen."

Boateng spielte nach seinem Wechsel von Manchester City 2011 zehn Jahre lang für die Bayern und gewann mit ihnen unter anderem zweimal die Champions League. Der Innenverteidiger bestritt im Dress der Roten 363 Partien (10 Tore).

Nach seinem Abgang 2021 gab es unter anderem viele Negativschlagzeilen abseits des Rasens sowie Engagements in Frankreich bei Olympique Lyon, bei US Salernitana in der Serie A und beim österreichischen Erstligisten Linzer ASK.

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