Einem Bericht der englischen Zeitung The Independent zufolge prüft Manchester City eine Verpflichtung von Enzo Fernandez. Grund ist der drohende Abgang von Rodri zum FC Barcelona.
Manchester City gab in diesem Sommer bereits Bernardo Silva zu Real Madrid ab, Sechser Rodri steht vor einem Transfer zum FC Barcelona. Mit Elliot Anderson von Nottingham Forest kam erst ein Neuzugang für das Mittelfeld. Als zusätzliche Verstärkung zieht der neue City-Coach Enzo Maresca offenbar einen alten Bekannten in Erwägung.
Laut des Berichts schätzt Maresca, der im Etihad Stadium die Nachfolge von Pep Guardiola angetreten hat, Fernandez aufgrund der gemeinsamen Zeit beim FC Chelsea außerordentlich. Die Londoner bewerten den 25-jährigen Argentiniers allerdings mit rund 140 Millionen Euro. Grundsätzlich plant Chelseas Trainer Xabi Alonso fest mit Fernandez und möchte mit ihm den Neuaufbau an der Stamford Bridge starten.
Ob Chelsea bei einem entsprechenden Angebot überhaupt gesprächsbereit wäre, könnte auch von eigenen Transfers abhängen. Ein Werben um Alex Scott scheiterte zuletzt an einer Absage des AFC Bournemouth. Die Cherries lehnten eine Offerte über knapp 75 Millionen Euro ab.
Nach dem gescheiterten Werben um Rodri gilt Fernandez wiederum auch als möglicher Kandidat bei Real. Fernandez weilt nach der WM derzeit noch im Urlaub und postete zuletzt Videos von seinem Einzeltraining, ehe er in der kommenden Woche im Mannschaftstraining zurückerwartet wird.
Im Trikot von Chelsea überzeugte Fernandez in der abgelaufenen Spielzeit trotz unruhiger Rahmenbedingungen mit 16 Toren sowie neun Vorlagen und agierte flexibel als Achter, Zehner oder Box-to-Box-Spieler. In Manchester könnte er je nach taktischer Ausrichtung neben Anderson auch Aufgaben etwas tiefer auf dem Feld übernehmen.
Fernandez sorgte zuletzt durchaus auch für Nebengeräusche. Wegen öffentlichen Aussagen zu seiner Zukunft wurde der 2023 für 121 Millionen Euro von Benfica verpflichtete Mittelfeldakteur in der vergangenen Saison zwischenzeitlich suspendiert .
Bei der WM gelangen ihm zwei Treffer für Argentinien, darunter der Ausgleich im Halbfinale gegen England. Bei der Finalpleite gegen Spanien sah er aber Gelb-Rot. Ein Platzverweis, der Argentinien womöglich den Titel kostete.