Fenerbahce versucht angeblich, die AC Milan und Rafael Leao mit einem Mega-Angebot von einem Transfer des Portugiesen zu überzeugen.
Das berichtet die italienische Sportzeitung Gazzetta dello Sport . Demnach bietet der türkische Top-Klub dem Flügelspieler ein Gehalt in Höhe von acht Millionen Euro netto pro Saison - und das bei fünf Jahren Vertragslaufzeit. Außerdem habe Leao die Chance, in jedem Jahr drei Boni zu kassieren: 1,5 Millionen Euro für mehr als 20 Einsätze, 1,5 Millionen Euro für 15 Tore und eine Million Euro, falls Fenerbahce den Meistertitel in der Süper Lig gewinnt.
Fener ist zuletzt viermal in Folge Vizemeister geworden und hat den großen Titel seit 2014 nicht mehr gewonnen. Deshalb will der Klub unter dem neugewählten Präsidenten Aziz Yildirim groß aufrüsten, um mit dem Titelverteidiger Galatasaray mithalten zu können. Für Rafael Leao sind die Türken dem Bericht zufolge bereit, eine Ablösesumme in Höhe von 50 Millionen Euro für den Portugiesen zu zahlen.
Bei Milan ist Rafa Leao aufgrund seiner wenig konstanten Auftritte seit Jahren ein umstrittener Spieler. Ein Wechsel in die Süper Lig könnte für ihn die Gelegenheit sein, einen Neuanfang zu wagen und dennoch fürstlich bezahlt zu werden. Fenerbahce machte erst vor wenigen Wochen Mason Greenwood (Olympique Marseille) zum Rekordtransfer des Klubs: Der Engländer kostete 39 Millionen Euro - eine Summe, die nun schon wieder geknackt werden könnte. Außerdem sicherte sich Fener für 15,5 Millionen Euro die Dienste von Vedat Muriqi (Mallorca) und für acht Millionen Euro von Nathan Ake (Manchester City).
Sollte sich Milan zum Verkauf von Rafa Leao entschließen, will der Verein dem Bericht zufolge das Geld in Konstantinos Karetsas von KRC Genk investieren. Der griechische Nationalspieler hat angeblich aber schon Borussia Dortmund zugesagt. Im Gegensatz zum BVB hat Milan jedoch noch kein Angebot für den Offensivspieler abgegeben.
Rafael Leao lieferte in der vergangenen Saison bei Milan in 31 Pflichtspielen zehn Tore und drei Vorlagen.