Mit Jaylen Brown und LeBron James haben sich die Philadelphia 76ers zwei Champions für ihr Superteam geschnappt. Mit einem weiteren Meister besteht angeblich auch schon Kontakt.
Laut ESPN steht das Front Office der Sixers seit der Verpflichtung von LeBron im Austausch mit Jeff Schwartz, dem Berater von Kevin Love.
Love spielte bereits von 2014 bis 2018 an der Seite von James bei den Cleveland Cavaliers und gewann gemeinsam mit dem "King" 2016 den Titel nach dem sensationellen 1-3-Comeback in den Finals gegen die Golden State Warriors.
Die Beiden stehen auch nach dem Ende ihrer gemeinsamen Zeit auf dem Court im ständigen Austausch. In diesem Sommer waren Love und LeBron zudem mit weiteren Cavs-Champions gemeinsam in Schottland auf dem Golfplatz unterwegs. Zu dem Zeitpunkt war noch unklar, wo James seine Karriere fortsetzen würde, doch es gab bereits Gerüchte, dass Love sich dem gleichen Team anschließen könnte . Schon 2025 galten die Los Angeles Lakers mit LeBron als eine mögliche Wunschdestination für Love.
Dass das gute Verhältnis allein den Wechsel möglich machen wird, ist trotz des wohl bereits bestehenden Kontaktes alles andere als garantiert. Die Sixers mussten schon für LeBron und Kentavious Caldwell-Pope, der sich ebenfalls schon zwei NBA-Titel sicherte, im Kader durch Entlassungen Platz schaffen. Aktuell sind alle 15 Plätze im Roster belegt.
Dementsprechend müsste Philly noch einen weiteren Move einfädeln, um den fünfmaligen All Star verpflichten zu können. Grundsätzlich scheint der Gedanke nicht verkehrt, hinter dem verletzungsanfälligen Joel Embiid noch weitere Optionen auf der Center-Position zu haben.
Allerdings haben die Sixers erst kürzlich Ariel Hukporti, den frischgekürten deutschen NBA-Champion mit den New York Knicks, als Backup auf der Fünf verpflichtet . Mit Adem Bona steht ein weiterer deutlich jüngerer Akteur als Love Head Coach Nick Nurse als Big zur Verfügung.
In der vergangenen Saison spielte Love für die Utah Jazz. Der 38-Jährige lief allerdings nur in 37 Partien für die Mannschaft von Will Hardy auf und sammelte dabei im Schnitt in 16,6 Minuten 6,7 Punkte und 5,8 Rebounds. Wie ESPN -Insider Dave McMenamin von Quellen erfahren hat, sollen Hardy und Love ein gutes Verhältnis pflegen und der Veteran durchaus als erfahrene Stimme für die junge Truppe willkommen sein.
Es ist jedoch noch unklar, ob die Jazz den Unrestricted Free Agent erneut unter Vertrag nehmen können. Denn wie auch bei den 76ers haben die Jazz nach aktuellem Stand alle ihre Kaderplätze bereits vergeben.
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