LeBron James hat in seiner neuen Inkarnation als Sixer noch keinen Ball berührt, da tütet er auch schon den nächsten NBA-Rekord ein.
Wie das renommierte Portal HoopsHype errechnete, nimmt James bei seinem neuen Team den gravierendsten Pay Cut der Ligageschichte in Kauf. Der 41-Jährige verdient nämlich mit 3,88 Millionen Dollar in der kommenden Saison bei den Philadelphia 76ers satte 48,75 Millionen weniger als in der vergangenen bei den Los Angeles Lakers.
In diesem doch sehr speziellen Ranking des Gehaltsverzichts führte zuvor Russell Westbrook, der von 2022/23 zu 2023/24 (Utah Jazz zu L.A. Clippers) 43,9 Millionen Dollar weniger verdiente. Blake Griffin folgt mit 29,5 Millionen nach seinem Wechsel von Detroit nach Boston (2022).
Dann kommt Khris Middleton, der vergangene Saison in Dallas noch etwas mehr als 35 Millionen Dollar kassierte und nun bei den Wizards mit knapp 5,6 einsteigt. Und dann wäre da noch Klay Thompson, der bei seinem Wechsel von den Golden State Warriors nach Dallas 2024 von 43,2 Millionen Dollar Jahresgage auf knapp 15,9 fiel.
Nun ging es James bei seinem wohl letzten NBA-Wechsel nicht ums Geld, sondern um die größte Wahrscheinlichkeit, nochmal Champion zu werden. Die Voraussetzungen mit den vor Talent nur so strotzenden Sixers könnten nicht besser sein, wenngleich auch die Franchise aus der Stadt der brüderlichen Liebe nicht ohne Sorgen und die Konkurrenz in der Eastern Conference beträchtlich ist .
James hat bislang vier Meisterschaften gewonnen. Eine mit den Cleveland Cavaliers, zwei mit den Miami Heat und eine mit den Lakers. Der 41-Jährige hält die Rekorde für die meisten NBA-Spiele, die meisten Saisons, die meisten Punkte, die meisten Field Goals und zahlreiche mehr. Er wurde viermal als MVP ausgezeichnet, war 22-mal All Star und dreimal Olympiasieger.
Wer sich Gedanken um sein Auskommen macht: James' Vermögen übertraf bereits vor einigen Jahren die Marke von einer Milliarde US-Dollar.