NBA Free Agency: Dunk-Legende vor Wechsel - LeBron James und Luka Doncic mit besonderen Treffen | SPOX

NBA Free Agency: Dunk-Legende vor Wechsel - LeBron James und Luka Doncic mit besonderen Treffen  | SPOX

Dunk-Ikone und G-League-Legende Mac McClung plant angeblich seinen Abschied aus der NBA und könnte zeitnah in Europa aufschlagen. Luka Doncic plant eine besondere Maßnahme mit den Los Angeles Lakers und es werden weitere Details zum Wechsel von LeBron James bekannt.

McClung rettete den Dunk-Contest und schrieb bei dem Showevent Geschichte. In der NBA konnte er sich jedoch nie durchsetzen und steht nun angeblich vor einem Wechsel nach Europa.

Doncic lädt die Lakers zu einer ganz besonderen Saisonvorbereitung in seine Heimat ein. Um LeBron buhlten 27 Teams, von denen nur ein einziges Team persönlich zum Meeting mit dem "King" erscheinen durfte - und trotzdem leer ausging.

Die News und Gerüchte aus der NBA Free Agency im Überblick.

Wie Quellen gegenüber BasketNews verraten haben, steht der 27-Jährige McClung vor einem Wechsel nach Europa. Dem Bericht zufolge wird es immer wahrscheinlicher, dass der Highflyer seinen Traum von einem langfristigen NBA-Vertrag vorerst begraben möchte und seine Karriere lieber anderswo fortsetzen möchte. Mehrere Teams aus der EuroLeague sollen bereits ihr Interesse signalisiert haben.

In der vergangenen Saison lief McClung erneut überwiegend in der G-League auf und sicherte sich mit 29,5 PPG (51 FG%, 38 3FG%), 5,4 RPG und 7,6 APG seinen zweiten MVP-Award in der Entwicklungsliga der NBA. Dieses Kunststück gelang vor dem Guard noch keinem Spieler zuvor.

Doch während er in der G-League seit Jahren zu gut für die Konkurrenz ist, konnte McClung in der NBA selbst nie wirklich Fuß fassen. Seit 2021 kam er nur in 17 Partien zum Einsatz. Dabei spielte er für die Chicago Bulls (2x), Los Angeles Lakers, Philadelphia 76ers, Orlando Magic und Indiana Pacers. In der letzten Saison durfte er elfmal auf das NBA-Parkett und sammelte im Trikot der Bulls und Pacers im Schnitt 6,0 Punkte, 0,8 Rebounds und 1,1 Assists in 12,6 Minuten.

In der NBA hinterließ er dennoch einen bleibenden Eindruck. 2023 entließen die 76ers den diesjährigen Finals-Teilnehmer Julian Champagnie, damit McClung im Sixers-Trikot beim Dunk Contest durch die Lüfte fliegen würde. Der Marketingmove ging auf und der 1,88-Mann wurde mit seiner spektakulären Teilnahme zum "Retter des Dunk Contest". 2024 und 2025 wiederholte er seinen Triumph beim Showevent, das nach mehreren traurigen Jahren durch McClung wieder zum Highlight wurde. 2026 nahm er nicht teil.

Die Lakers werden im Sommer ebenfalls einen Abstecher nach Europa machen. Wie Lakers-Experte Dave McMenamin ( ESPN ) berichtet, lädt Doncic die komplette Truppe in seine Heimat nach Slowenien ein.

Das offenbar viertägige Minicamp, das im August stattfinden wird, soll vor allem dem Teambuilding innerhalb der Mannschaft dienen. Die Lakers haben nach dem Abschied von LeBron James ihren Kader radikal umgekrempelt und etliche Neuzugänge verpflichtet.

Neben Wunsch-Center Walker Kessler kleiden sich auch Kevon Looney, Collin Sexton, Quentin Grimes, Sandro Mamukelashvili, Ziaire Williams und Matisse Thybulle neuerdings "Purple and Gold". Aktuell hat Head Coach JJ Redick sogar noch einen Spieler zu viel im Kader stehen. Auf der Center-Position soll zudem noch ein weiterer Backup kommen.

In Slowenien stehen dann laut McMenamin für die anwesenden Spieler zwar auch Trainingseinheiten auf dem Programm, aber die neuen Teammates werden auch gemeinsam Golf spielen und Ljubljana touristisch besichtigen. Schon 2025 hatte Doncic vor seiner ersten kompletten Lakers-Saison ein ähnliches Zusammenkommen in Los Angeles organisiert und erhielt im Anschluss viel Lob für seine Rolle als Anführer, der das Team weiter zusammengeschweißt hat.

Damals war auch noch LeBron Teil der Lakers, doch der 41-Jährige entschied sich in diesem Sommer nach acht Jahren für einen Abschied. Wie McMenamin verriet, war L.A. allerdings auch nicht sonderlich daran interessiert, die gemeinsame Zusammenarbeit noch weiter fortzusetzen: "Personen aus James' Umfeld waren der Ansicht, dass die Lakers bereit waren, sich von dem 22-fachen All Star zu trennen, und es nie ernsthaft beabsichtigten, seinen Vertrag zu verlängern."

Das galt offenbar obwohl GM Rob Pelinka nach dem Play-Off-Aus gegen OKC noch das Gegenteil behauptete und auch vorher öffentlich immer wieder dafür warb, dass LeBron seine Karriere gerne in Los Angeles beenden soll .

Während die Lakers wohl bereit waren, auf den vierfachen NBA-Champion zu verzichten, galt das weniger für den Rest der Liga. Wie LeBrons Agent Rich Paul gegenüber ESPN ausplauderte, waren 27 Teams an seinem Klienten interessiert. Darunter angeblich sogar die von James verhassten Boston Celtics und die Los Angeles Clippers, die LeBron mit einem üppigen Vertrag locken wollten.

Doch weder die Celtics noch die Clippers durften sich mit James treffen. Auch die Philadelphia 76ers, denen sich James in der Hoffnung auf seinen fünften Ring nach langer Überlegung anschloss , erhielten während der letzten Wochen kein Meeting mit dem 41-Jährigen. Wie Insider Shams-Charania ( ESPN ) in Erfahrung brachte, traf sich LeBron Anfang Juli nur mit den Cleveland Cavaliers.

James sprach beim geheimen Meeting in Ohio mit Koby Altman (President of Basketball Operations), Brandon Weems (Assistant General Manager) und Grant Williams (Vice President of Business Operations) vor allem darüber, welchen Einfluss ein dritter Cavs-Stint auf seine "Basketball-Legacy" gehabt hätte.

Während LeBron in Philadelphia dank seines neuen Vertrags die Option hat, auch noch mit 43 Jahren auf dem NBA-Parkett zu stehen, hat Ex-NBA-Profi Josh Richardson mit 32 Jahren seine Basketballkarriere am Mittwoch beendet.

"Ich habe immer mein Bestes gegeben, deshalb kann ich das ohne Bedauern sagen", schrieb Richardson in den sozialen Medien. "Ich bin dankbar, dass ich diesen Sport lieben durfte und er mich genauso zurückgeliebt hat."

Der Guard wurde im Draft 2015 von den Miami Heat mit dem 40. Pick ausgewählt. Im Anschluss kämpfte er sich in die Rotation und zeigte 2018/2019 seine besten Leistungen, als er im Schnitt 16,6 Punkte pro Spiel auflegte. Im Rahmen des Trades für Jimmy Butler wurde er im folgenden Sommer nach Philadelphia geschickt.

Anschließend wurde er zum Wandervogel und trug das Trikot der Dallas Mavericks, Boston Celtics, San Antonio Spurs, New Orleans Pelicans und landete 2023 noch einmal bei den Heat. 2025 wurde er im Rahmen eines weiteren Butler-Trades (zu den Warriors) zu den Utah Jazz getradet, doch die Jazz entließen ihn ohne Einsatz und seine NBA-Karriere ging nach insgesamt zehn Jahren und 554 Einsätzen zu Ende.

Anfang 2026 lief Richardson noch einmal in Spanien auf, doch nach nur drei Ligaeinsätzen endete das Abenteuer bei Casademont Zaragoza im gegenseitigen Einvernehmen.

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