NBA Free Agency: Droht Russell Westbrook endgültig das Aus? Möglicher Trade zwischen den Lakers und Dallas Mavericks | SPOX

NBA Free Agency: Droht Russell Westbrook endgültig das Aus? Möglicher Trade zwischen den Lakers und Dallas Mavericks | SPOX

Russell Westbrook kassiert offenbar die nächste Absage und steht vor der kommenden Saison weiter ohne NBA-Team da. Die Los Angeles Lakers wollen weitere Hilfe für Luka Donic und schielen dabei in Richtung der Dallas Mavericks.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Westbrook nicht zu den Sacramento Kings zurückkehren wird. Auch ein weiteres Ex-Team schlägt dem MVP und neunmaligem All Star wohl die Tür zu. Die Lakers wollen bei den Mavs zuschlagen, doch über die Erfolgsaussichten gibt es ganz unterschiedliche Meinungen. Bradley Beal hat wohl eine neue Option, aber auch er muss sich angeblich weiter gedulden, bis LeBron James endlich eine Entscheidung trifft.

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Neigt sich die NBA-Karriere von Russell Westbrook nach 18 Jahren tatsächlich dem Ende zu? Der Point Guard sucht als Free Agent noch immer nach einem neuen Team für die kommende Spielzeit und langsam gehen ihm die Optionen aus. "Ich habe wirklich keinerlei neue Informationen über ihn gehört, seit wir vor Beginn der Free Agency erfahren haben, dass die Wizards an ihm interessiert waren", erklärte Jake Fischer bei Bleacher Report .

Laut dem Insider haben sich die Chancen auf einen Wechsel nach Washington allerdings mittlerweile zerschlagen: "Ich schließe aber auch die Wizards als potenzielles Team für Russell Westbrook aus, seit Washington dank des Multi-Team-Trades mit sechs Mannschaften per Sign-and-Trade nach der ersten Hälfte in der letzten Saison erneut Khris Middleton verpflichtet hat."

Mit dem Deal für den Veteranen scheint kein Platz mehr für Westbrook in der Hauptstadt. Die Luft wird für "Brodie", der die Saison 2020/2021 in Washington verbracht hat, daher immer enger. "Ich sehe im Moment keinen Platz für ihn. Ich glaube nicht, dass Sacramento ihn zurückhaben will und ich glaube auch nicht, dass er dahin zurück möchte. Ich weiß nicht, wohin Russ zu diesem Zeitpunkt gehen könnte", rätselte Fischer.

Für Westbrook ist die Situation allerdings nicht neu. Schon im Vorjahr schloss er sich erst ganz kurz vor Saisonbeginn den Kings an. Beim Kellerkind des Westens unterschrieb er einen Einjahresvertrag für das Veteranenminimum und sammelte in 64 Partien 15,2 PPG, 5,4 RPG und 6,7 APG.

In den letzten Wochen wurde immer wieder über ein "gegenseitiges Interesse" zwischen den Miami Heat und Bradley Beal berichtet. Der dreimalige All Star hatte kurz vor dem Beginn der Free Agency überraschend seine Player Option bei den Los Angeles Clippers abgelehnt und wurde Unrestricted Free Agent.

Die Heat hatten auch schon in den vergangenen Jahren immer wieder Interesse an dem 33-Jährigen bekundet und Insider Jake Fischer bestätigte die Meldungen, dass dies auch in diesem Sommer der Fall ist. Nun droht Miami jedoch neue Konkurrenz: "Ich würde Boston wegen der Verbindung zu Jayson Tatum als Option für Beal nicht ausschließen." Tatum hatte seinen Kumpel Beal in der Vergangenheit immer wieder als "großen Bruder" bezeichnet. Die beiden, die auch schon für Team USA gemeinsam aufliefen, verbindet nach eigenen Angaben eine "besondere Beziehung".

Eine Einigung mit Beal ist jedoch sowohl mit den Heat als auch mit den Celtics nach aktuellem Stand noch nicht in Sicht. Das liegt vor allem an der noch ausstehenden Entscheidung von LeBron James: "Mir wurde heute gesagt, dass Beals Entscheidung zwar nicht direkt von LeBron beeinflusst wird, aber dennoch davon geprägt werden wird."

Der "King" hat sich noch immer nicht entschieden, wenngleich die Heat am Dienstag für große Aufregung sorgten, da sie zwischenzeitlich auf YouTube für die kommende Woche eine Pressekonferenz mit James angekündigt hatten . Der geplante Livestream wurde jedoch schnell gelöscht, da es sich angeblich nur um ein Missgeschick handelte. Miami gilt neben den Cleveland Cavaliers und den Philadelphia 76ers als großer Favorit auf die Verpflichtung des 41-Jährigen.

Beal ist derweil nicht der einzige Spieler, der aktuell noch auf Teamsuche ist und sich ausmalen darf, zeitnah neben LeBron aufzulaufen. Auch Mario Hezonja, der nach sechs Jahren vor einer Rückkehr in die NBA steht, soll vor allem von den Teams umworben sein, die auch auf der Jagd nach James sind, wie Marc Stein berichtete.

Dass die Kaderplanung und der radikale Umbruch der Los Angeles Lakers noch nicht abgeschlossen ist, ist offensichtlich. Schließlich stehen aktuell 16 statt der erlaubten 15 Spieler im Kader von Head Coach JJ Redick. Doch das heißt längst nicht, dass die Lakers nur noch Spieler abgeben wollen.

Noch immer soll Interesse an Jonathan Kuminga bestehen, wenngleich in den Gesprächen schon länger kein Fortschritt erzielt werden konnte. Laut Evan Sidery droht L.A. nun auch noch weitere Konkurrenz im Rennen um den Forward. Die Cleveland Cavaliers gelten zwar laut übereinstimmenden Berichten als Favorit, doch nun sollen auch die Milwaukee Bucks mitmischen, wie Sidery vermeldete. Die Bucks hatten angeblich bei Kuminga auch schon vor der Trade Deadline vorgefühlt, bevor die Golden State Warriors den Youngster zu den Atlanta Hawks schickten.

Laut Sidery wollen derweil die Dallas Mavericks Klay Thompson, Daniel Gafford und den vermeintlichen Lakers-Wunschspieler PJ Washington loswerden. Washington wurde immer wieder mit "Puple and Gold" in Verbindung gebracht, da er mit Point Guard Luka Doncic zu gemeinsamen Mavs-Zeiten bestens harmonierte. Gleiches gilt für Gafford.

Insider-Kollege Jake Fischer machte den Gedankenspielen jedoch direkt einen Strich durch die Rechnung: "Ich weiß, dass Lakers-Fans aufgrund des Erfolgs mit Luka Doncic immer wieder einen Trade entweder für Washington oder Gafford ins Spiel bringen wollen. Ich habe aber nicht den Eindruck gewinnen können, dass die Lakers in dieser Offseason ernsthafte Trade-Gespräche mit auch nur einem der beiden Spieler geführt haben."

Auch die Detroit Pistons haben trotz des Top-Seeds im Osten ebenfalls ihren Kader eifrig umgebaut. Das größte Fragezeichen ist allerdings noch immer, ob Jalen Duren in der kommenden Saison in der Motor City auflaufen wird.

Letzte Woche hieß es noch, dass die beiden Parteien in den zähen Verhandlungen um einen neuen Vertrag etwas "Momentum" aufgebaut hätten . Sollte es dieses Momentum tatsächlich gegeben haben, scheint es auch schon wieder weg. Wie Ramona Shelburne bei ESPN erklärte, droht eine lange Hängepartie: "Ich glaube nicht, dass da schon bald etwas passieren wird, denn ich habe gerade mit jemandem gesprochen, der mir gesagt hat, dass die Verhandlungen mit Jalen Duren ins Stocken geraten sind. Das könnte bis weit in den August dauern."

Shelburne bestätigte damit die von Marc Stein kurz zuvor beschriebenen "bescheidenen Fortschritte" zwischen den Pistons und Duren. Offenbar liegen die beiden Verhandlungspartner aktuell noch immer weit auseinander. Detroit hatte ursprünglich signalisiert, den Restricted Free Agent unbedingt halten zu wollen. Der All Star war jedoch von dem ersten Angebot wenig beeindruckt und sprach mit den Los Angeles Lakers und den Sacramento Kings. Beide Optionen sind übereinstimmenden Informationen zufolge mittlerweile vom Tisch.

Duren hatte sich nach einer starken Regular Season eine große finanzielle Belohnung gewünscht. In den Playoffs enttäuschte der Center allerdings massiv und wurde seiner erhofften Rolle als Co-Star von Cade Cunningham nie gerecht. Angeblich verspielte er in der Postseason 50 Millionen Dollar. Aufgrund seiner Wahl ins All-NBA-Team winkt Duren in Detroit eine Verlängerung von bis zu 287 Millionen für die kommenden fünf Jahre. Die Pistons sollen jedoch einen deutlich geringeren Betrag angeboten haben.

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