Das Konzept klingt durchaus interessant: eine herkömmliche magnetische Platte wurde mit einem vier Gigabyte großen SLC-NAND-Flash-Chip-Verbund verknüpft und in ein 2,5 Zoll Case gesteckt. Ein Controller entscheidet, welche häufig genutzten Dateien im schnellen Flash-Speicher abgelegt werden, um das System beschleunigen zu können. Die angewandte Technik bezeichnet der Hersteller Seagate als „ Adaptive Memory " und wirbt mit deutlich schnelleren Bootzeiten oder beschleunigten Programmstarts. Ganz neu ist die Idee mit den Hybridplatten jedoch nicht. Im Jahre 2007 wurden diese schon einmal für den Markt freigegeben, damals jedoch mit einem sehr viel kleineren Flashspeicher und auch nur mit magerem Erfolg. Des Weiteren wurde damals vom Betriebssystem selbst entschieden, welche Daten gepuffert werden sollten und welche nicht. Das Potential der Weiterentwicklung dieser Idee soll im heutigen Testbericht von uns untersucht und ermittelt werden. Ein aktuelles Modell aus dem Hause Seagate stand uns zu diesem Zweck zur Verfügung. Die genaue Bezeichnung lautet wie folgt:
Lasset die Spiele beginnen - viel Spaß beim Lesen!
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle der Firma Seagate, für die Problemlose Bereitstellung des Testexemplars.
Testsystem Konfiguration
XFX GeForce 8800 GTS 320MB (Treiberversion 191.07)
Scythe Kamariki 550Watt
2x2 GB Kingston Hyper X DDR3 12800 - 1600 MHz
• Test 1: Installation von Windows 7 Ultimate 64 bit • Test 2: Bootracer - Log In • Test 3: Bootracer - Desktop • Test 4: Installation von Microsoft Office 2007 • Test 5: WinRAR v3.90d x64: Packen meines Supreme Snowboarding Ordners (338MB, 6457 Dateien, 2212 Ordner) • Test 6: WinRAR v3.90d x64: Entpacken des Supreme Snowboarding Archivs • Test 7: Photoshop CS4: Öffnen einer 54,7 MB Datei • Test 8: Kopieren eines Ordners: • Test 9: HD-Tune v2.55: Minimale Lesegeschwindigkeit • Test 10: HD-Tune v2.55: Maximale Lesegeschwindigkeit • Test 11: HD-Tune v2.55: Durchschnittliche Lesegeschwindigkeit • Test 12: Atto Diskbenchmark v2.46: Maximale Lesegeschwindigkeit • Test 13: Atto Diskbenchmark v2.46: Maximale Schreibgeschwindigkeit
Unser Test beginnt mit einer komplett leeren, unpartitionierten Platte. Mittels der Windows 7 Installations-DVD booten wir den Rechner, um das Betriebssystem aufzuspielen. Da eine schnelle Abhandlung dieser Routine durchaus von Bedeutung sein kann, haben wir die Zeit gemessen, in der der eigentliche Installationsvorgang abläuft, sprich ab dem Zeitpunkt, ab dem keine Eingaben mehr getätigt werden müssen. Die Zeit bis zum anschließen Reboot wurde per Stoppuhr festgehalten. Aufgrund der Abhängigkeit der restlichen Schritte vom Benutzer, wurde der Test auf diesen Bereich beschränkt.