2GB Corsair Dominator 1250MHz CL5 (TWIN2X2048-10000C5DF)

2GB Corsair Dominator 1250MHz CL5 (TWIN2X2048-10000C5DF)

1. Vorwort Corsair hat mit 1250 MHz Standardtakt eine neue Höchstmarke für DDR2-Ram aufgestellt. Die meisten anderen Hersteller gehen nur bis 1066 MHz, manche wenige noch bis 1200, aber bisher keiner auf 1250 MHz. Laut JEDEC-Spezifikation geht DDR2-Ram nur bis 800 MHz. An diese Grenzen haben sich aber Premium-Speicherhersteller wie Corsair noch nie gehalten. Damit werden die Corsair Module auch den kommenden DDR3-RAMs das Leben schwer machen, welche in ähnlichen Taktregionen spielen werden. Das wird sich jedoch erst später herausstellen. Heute interessiert uns, was wir durch diesen Highend-Speicher noch an zusätzlicher Leistung aus unserem System herausholen können. 2. Technische Daten

2GB Corsair Dominator 1250MHz CL5 im Vergleich

Verbaute Speicherchips

TWIN2X2048-10000C5DF

Micron D9GMH (B6-25E)

Micron D9GKX (B6-25E)

Micron "Fatbody" D9DQW (BT-37E)

Corsair verwendet bei dem besten aller Dominator-Module selektierte 2,5ns Micron-Chips der bekannten Sorte „D9GMH“. Erstmals werden auch bis zu 2,4V Speicherspannung vorausgesetzt, was so einige Mainboards an ihre Limits bringen wird. Als Schmankerl gibt’s die so genannte „Dual-Path Heat Xchange (DHX) technology“. Entgegen der bisherigen RAMs, wo nur ein einfacher Heatspreader angebracht wurde, welcher mehr der Optik anstatt der Wärmeabfuhr diente, wird diesmal ein effektiver Heatspreader mit langen Kühlrippen verwendet. Der Kühler und das PCB (Printed Circuit Board) wurden aufeinander angepasst. Die entstehende Wärme wird sowhl auf gewohnte Weise von der Package der BGA (Ball Grid Array) Chips, als auch über eine neue Methode über das PCB transferriert. Die BGA Chip Leitungen, die mit dem PCB verbunden sind, dienen hier weiterhin einem effizienteren Wärmetransfer. Die abgegebene Abwärme kann so über eine im PCB verbaute Kupferplatte zu den Kühlrippen der Heatspreader abgeführt werden. Zusätzlich ist noch ein Lüftermodul dabei, bei dem drei kleine Lüfter eingesetzt werden. Diese kühlen den Speicher aktiv und sorgen dafür, dass dieser kaum Körpertemperatur erreicht. Die Lautstärke ist in geschlossenem Gehäuse bei einem „normalen“ PC nicht mehr hörbar. Für Silent-PCs sollte man die Lüfter aber auf 5 Volt drosseln. 3. Testkonfiguration

4. Overclocking Um die DDR2-Module auf ihren maximalen Takt zu testen, verwenden wir wie auch in den vorigen Tests einen 1:2 (FSB:Ram) Speicherteiler. Damit ist sicher gestellt, dass der FSB oder der Prozessor nicht den Speichertakt limitiert. Bei den Latenzen testen wir alle gängigen Latenzbereiche: Cas-Trcd-Trp-Tras 5-5-5-10 4-4-4-8 3-3-3-6 3-2-2-4 (Hinweis: Die letzte Latenz „Tras“ hat auf die Übertaktbarkeit und Geschwindigkeit keinen messbaren Einfluss und wurde daher generell etwas niedriger als üblich gewählt) Bei der Speicherspannung können wir leider nur maximal 2,3 Volt einstellen, was die Spezifikation von Corsiar eindeutig nicht erfüllt. Aus diesem Grund werden wir später den Speicher noch auf einer zweiten Testplattform testen. Der Corsair Dominator kann sich vermutlich wegen der zu geringen Speicherspannung nicht von den anderen 1GHz-Modulen absetzen. Beim Latenzverhalten lässt sich interessanterweise aber feststellen, dass er mit 4er Latenzen am besten läuft. Eine Verschlechterung auf CL5 brachte keinen Taktvorteil. 5. Benchmarks mit Overclocking Wie in den letzten DDR2-Ram Reviews testen wir, wie weit sich jeder Speicher mit den bestimmten Latenzen übertakten lässt und wie viel Performance wir dadurch erreichen. Um den Prozessortakt unangetastet zu lassen haben wir wieder diese Taktraten zur Verfügung:

Dem Dominator wird leider zum Verhängnis, dass er nicht die vollen 1066 MHz schafft und damit auf max. 889 MHz beschränkt ist.

2 GB Corsair Dom. 1250 CL5

2 GB Crucial Ballistix 1000 CL5

2 GB G.Skill 800 CL5

2 GB Corsair XMS2 1066 CL5

2 GB G.Skill 1000 CL5

2 GB Super Talent 1000 CL5

2 GB Corsair XMS2 667 CL4

1 GB Corsair XMS2 800 CL5

1 GB Crucial Ballistix 800 CL4

2 GB Crucial Ballistix 800 CL4

Der Dominator kann sich durch den Taktnachteil nicht wirklich durchsetzen. Einen Leistungsvergleich zwischen Standardtakt und Übertaktung sparen wir uns daher diesmal, da wir sowieso nicht über 889 MHz hinauskommen. Stattdessen stellen wir heute das neue Testsystem vor und hoffen, dass wir hiermit bessere Ergebnisse erreichen.

Intel Core 2 Extreme QX6700

EVGA nForce 680i SLI

Recommended articles