Flucht aus Berlin

Flucht aus Berlin

Die Wirtschaft in Berlin ist schockiert über das Wahlergebnis. Viele planen den Exit aus der Stadt. Investitionen in Wohnungsbau gestoppt. Mittelständler und Privatpersonen geben auf, planen Wegzug, damit ihre Steuergelder nicht links-grünen Wahnvorstellungen zum Opfer fallen.

Berlin hängt seit Jahrzehnten am Tropf

Berlin wird seit Jahren künstlich beatmet. Allein 2025 erhielt die Hauptstadt 4,2 Milliarden Euro aus dem Länderfinanzausgleich. Dafür müssen Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Hamburg auf einen Teil ihrer Steuereinnahmen verzichten. Weitere 1,9 Milliarden Euro kamen vom Bund.

Wie groß ist Berlin eigentlich?

Wäre die Hauptstadt quadratisch, hätte sie eine Seitenlänge von knapp 30 Kilometern. Auf München übertragen würde dieses Quadrat ungefähr von Garching bis Grünwald und von Germering bis Haar reichen. Doch auf dieser Fläche leben fast vier Millionen Menschen. Zwei Millionen "schon länger hier Lebende" und andere. Jede siebte Person lebt in Berlin von Sozialleistungen, in Bayern nur jede fünfundzwanzigste.

Kaum Industrie, aber große Sprünge machen wollen.

Berlin hat vergleichsweise wenig Industrie. Das produzierende Gewerbe einschließlich der Bauwirtschaft erwirtschaftete 2024 gerade einmal 13 Prozent der Berliner Wirtschaftsleistung. Im Bundesdurchschnitt waren es 29 Prozent. Umso wichtiger sind die Gewerbebetriebe, Händler und Dienstleister, die Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Doch nach dem Wahlsieg der Linken mit 25 Prozent stehen große Eingriffe in privates Eigentum auf der politischen Tagesordnung. Wer zum Beispiel Klimavorgaben nicht genau umsetzt, dem gehts an den Kragen.

75 % der Berliner Wähler wählten die Linke nicht. Eine Koalition aus CDU, SPD und Grüne hätte die Mehrheit. Wie weit sind diese Überlegungen?

Die Unternehmer werden vertrieben

Im Gespräch mit Michael Mross berichtet ein Berliner Unternehmer im Video von Firmeninhabern und Immobilienbesitzern, die ihre wirtschaftliche Zukunft außerhalb Berlins suchen. Diese Unternehmer wollen nicht einfach gehen. Sie haben ihre Firmen aufgebaut, Mitarbeiter eingestellt und über Jahre Steuern bezahlt. Nun sehen sie sich durch die politische Entwicklung aus ihrer Heimatstadt vertrieben. Heimatvertriebene.

Das Geld hat Ohren wie ein Hase und flinke Beine wie ein Reh.

Nicht jeder Firmeninhaber ist bereit, seine wirtschaftliche Zukunft an seinen Geburtsort zu binden. Berlin braucht aber Geld für Schulen, Straßen, Polizei und Sozialleistungen. Werden nun auch noch Unternehmer aus der Hauptstadt vertrieben, könnten die eigenen Steuereinnahmen weiter unter Druck geraten.

Dann müsste die künstliche Beatmung möglicherweise verstärkt werden. Und die Steuerzahler der anderen Bundesländer müssten noch mehr Sauerstoff liefern.

Michael Mross im Gespräch mit einem Urberliner:

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