Setz dir realistische Ziele. Nimm nur ein bestimmtes Budget mit. Lass dich von der Reizüberflutung nicht verwirren. So viele gut gemeinte Ratschläge in zahlreichen Zeitschriften springen einem ins Auge. Von Menschen, die diesen Ort besucht haben und selber nur Touristen sind. Anders sind diese Weisheiten nicht zu erklären – denn, wer wahrhaftig in Vegas wohnt, weiß, dass diese Stadt tatsächlich niemals schläft. Bis in die Nacht geöffnete Geschäfte sind die eine Seite, ein niemals zu enden scheinendes Nachtleben die andere. Ein Leben in Vegas ist nicht mit New York zu vergleichen. In der knapp 340 km² großen Stadt im Südwesten Nevadas buhlt jeder um Aufmerksamkeit und Individualität. Verrückte Geschäftsideen, kulinarische Restaurants, merkwürdige Gestalten zieren den Strip und die Fremont Street. Touristen füllen zu jeder Tageszeit die noch so kleinen Gassen aus. Doch wie bereits am Anfang erwähnt, ist es schwer, sich von den vielen bunten Lichtern nicht ablenken zu lassen. Auch in den Schaufenstern entlang der Fremont Street werben sie für Etablissements, wie zum Beispiel das Dollhouse . Aber hinter all dem Glanz und Schick, verbirgt wie jede andere Stadt auch Las Vegas ihre Schattenseiten. Aber erwartet man nicht genau das? Immerhin ist Las Vegas nicht umsonst bekannt als Stadt der Sünde .
Aber lasst uns nicht länger über die Schattenseiten sprechen und zu einem wesentlich friedlicheren Ort übergehen. Oder trügt hier etwa der Schein? Mit seinen gerade einmal 14.000 Einwohnern gehört Boulder City nicht gerade zu den größten Städten, besonders nicht, wenn man nur 30 km von Las Vegas entfernt ist. Dafür raubt dir die Stadt durch viele bunter Lichter oder zu viel nackte Haut nicht deinen Schlaf. Touristen könnten sich vielleicht nie vorstellen hier zu leben, denn was bietet dieser Ort schon? Genau genommen eine ganze Menge! Immerhin braucht es nicht viel, um glücklich zu sein. Schöne Landschaften und tolle Sehenswürdigkeiten wie der Grand Canyon oder der Hoover Dam ziehen viele Menschen in die Gegend und veranlassen auch viele dazu, sich hier niederzulassen. Und seien wir Mal ehrlich, ist es nicht die pure Entspannung im Vergleich zu Las Vegas? – Oder noch besser! Du verbringst tagsüber deine Zeit am Lake Mead und abends fährst du eben doch Mal für einen spontanen Trip nach Vegas. Was sind schon 30 Kilometer, um sich ordentlich abzuschießen? Aber pssst … oftmals trügt der Schein! Es ist nicht alles immer so friedlich, wie es scheint und viele nutzen die Stille und das unscheinbare Aussehen der Kleinstadt für ihre korrupten Machenschaften. Wer vermutet schon irgendwelche Drogenbosse in solch einer Gegend? Abwechselung ist garantiert, so viel sei gesagt – selbst in einer Kleinstadt wie Boulder City. Ein perfekter Ort für jeden heiligen oder jeden, der gerne diesen Eindruck erwecken möchte.
Genre: Real Life Spielort: Las Vegas & Boulder City Altersfreigabe: FSK 18 Spielprinzip: Ortstrennung
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Der Frühling naht und die ersten Sonnenstrahlen verirren sich nach Vegas. Kein Wunder, dass bei Temperaturen um die 24 Grad, die Leute nicht nur in den Casinos sitzen, sondern es sich auch am See in Boulder City gemütlich machen, um die Wärme zu genießen. Aber lass dich vom Wetter nicht täuschen! Bald kommt der April und bekanntlich weiß dieser nicht, was er will.
Tipp: Besucht doch mal den Cirque du Soleil im Mirage! Eine tolle Show für jung und alt, die begeistern lässt. Aber macht lieber schnell! Die Tickets sind schon fast ausverkauft.
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Einen siebenköpfigen Haushalt zu führen war mühselig. Das berufstätige Ehepaar Darcy stieß mit ihren fünf Kindern des öfteren an ihre Grenzen. Obgleich die tagtäglichen Eskapaden das rasante Zusammenleben destabilisierten, hätten sich Clara und Yestin wieder für dieses Familienmodell entschieden. Um die hungrigen Mäuler stopfen zu können, arbeiteten die bizarren, aber stets fürsorglichen Eltern nebenbei in ihrem Automobilmuseum, welches sie seit der Gründung finanziell mittelprächtig absicherte. Außergewöhnliche Sonderwünsche wurden keinem Kind erfüllt; teure Geschenke gab es nur zu Weihnachten, damit,- so waren sich die Darcys einig - einmal im Jahr ein Familienurlaub unternommen werden konnte. Zwei wunderschöne Wochen verbrachte die Großfamilie im Jahre 1996 auf der südeuropäischen Balkanhalbinsel Bosnien und Herzegowina, bevor das Unheil wie eine dammbrechende Welle über sie stürzte. Zurück in ihrer Heimatstadt Reno, zeigte die Drittgeborene schockierende Verhaltensauffälligkeiten. Tagsüber verkroch sich die damals fünfjährige auf dem Dachboden oder im Keller, mied ihre Geschwister als auch die Eltern; lauerte in den dunkelsten Stellen des Hauses. Nachts krampfte sie, murmelte unverständliche Worte, weinte. Ihre schreie waren noch ganze vier Straßen weiter zu hören. Und die Nachbarn begannen zu munkeln. Unheimliche Gerüchte, über das Mädchen das stundenlang bitterlich schrie, verbreiteten sich in der Wüstenstadt wie Lauffeuer. Clara und Yestin waren hilflos, denn kein Arzt konnte ihnen sagen, was dem Kind fehlte. Cale - zu diesem Zeitpunkt sieben Jahre alt - traute sich nicht mehr in die Schule, weil überall über ihn und seine Familie gesprochen wurde. Über Monate hinweg verschlechterte sich der Zustand seiner Schwester. Selbst die Gebete seiner Eltern wurden nicht erhört - so stand für sie folgendes fest: das Kind war vom Teufel besessen - heimgesucht und befallen in Bosnien. Kein Priester, kein Exorzismus war gut genug, um das Mädchen zu heilen. Selbst der aus Las Vegas angereiste Pastor war gegen die teuflische Macht kraftlos. Natürlich war er das. Authismus und der Gehirnbefall eines Parasiten ließen sich nicht austreiben. So erstickte Yestin die älteste Tochter während einer "reinigenden" Zeremonie mit einem Kissen - im Beisein seiner anderen Kinder. Eine Stunde nach Todeseintritt nahm die örtliche Polizei die weinenden Eltern fest und trennte die verstörten Geschwister, indem sie zu verschwiedenen Verwandten gebracht wurden. Cale kam zu seiner geliebten Großmutter nach Las Vegas. Eine flotte, alte Dame, die mit ihrem Ganzkörpertattoos,- die noch nach traditioneller Art unter die Haut geschlagen und nicht gestochen wurden - ihrem Glasauge und den drei goldenen Zähnen auf den ersten Blick Angst einjagen konnte, aber beim zweiten Hinsehen eine wirklich kecke, großartige Frau und zudem eine der besten Köchinnen war, die Cale kannte. Die beiden Mädchen xx1 und xx2 wurden glücklicherweise von Tante und Onkel aufgenommen, während der Zweitgeborene xy1 in ein schreckliches Waisenhaus nach Buxdehude gebracht werden musste. Der Kontakt zu Cale's Geschwistern brach über Nacht ab, was dem jungen Knaben sehr zusetzte. Großmutter Darcy versuchte stetig ihn bei Laune zu halten, ihn aufzumuntern. Und mit jedem Monat der verstrich, kroch Cale mehr und mehr aus seinem Schneckenhaus, bis er wieder der einst so aufgeweckte Rabauke war. Harmonie wurde im Hause der Oldschool-Oma groß geschrieben, schließlich sollte sich ihr Enkel wohlfühlen. Die meiste Zeit über tat er es auch. Einmal wurde er von ihr vergrügelt, als er die ganzen Kekse, die eigentlich für die Halloweenparty vorgesehen waren, vernaschte. Ein anderes mal, weil er sich im Alter von acht Jahren die Hosen und den gesamten Flur vollschiss, nachdem er einen ganzen Eimer selbstgepflückter Kirschen gefressen hatte. Diese Attacken seiner Großmutter fande er nicht so geil, zu ihrer Verteidigung sollte aber angemerkt werden, dass Cale keine der beiden Dummheiten jemals wiederholte. Zwei wie Pech und Schwefel - sie passten irgendwie zueinander und für jede Minute die der Dunkelhaarige mit seiner Oma verbringen durfte war er dankbar. Sie lehrte ihm einige Lebensweisheiten, Schach und Poker. Schenkte ihm ihre silberne Katzenstatur, die nicht nur sauschwer sondern auch potthässlich war. Nur auf Grund der Tatsache, dass seine Großmutter die abscheuliche Kreatur abgöttisch liebte, freute er sich über das Geschenk und behielt es. Nach ihrem Tod verschlug es Cale mit sechzehn für einige Wochen auf die dreckigen Straße. Er musste das kalte, harte Leben spüren um zu begreifen, was ihm fehlte, was er wollte und was nicht. Für immer wie ein stinkender Penner rumzulungern zählte zu den Dingen, die er echt nicht haben musste. Daraufhin begann er in verschieden Bereichen zu Jobben, konnte sich als Holzfäller, Türsteher und Tellerwäscher ein ordentliches Motelzimmer leisten. Das wirklich Wahre war aber auch das nicht. Cale wollte Schneider werden. Männerausstatter mit Namen. Wer aber würde einem solchen Hurensohn diese Chance bieten? Keiner. Mit dieser traurigen Erkenntnis lebte er so wie immer. Bis er eines Nachts endlos besoffen durch seine Motelzimmertür stolperte und dabei aus versehen die Katzenstatur seiner Großmutter zu Boden riss. Das hohle Porzellan zersprang und offenbarte ihm einen darin gelagerten Schatz: dreizehn Kilo reines Kokain, welches von ihm bald darauf auf dem Schwarzmarkt vertickt wurde. Das war also ihr Vermächtnis. Wenn Cale eines von seiner Großmutter gelernt hatte, dann war es das Wissen: 'Wo Krümel sind, ist irgendwo auch ein ein Kuchen'. In ihrem Haus, das schon längst hätte abgerissen werden sollen, stellte er einige Hundert Kilo Kokain sicher - darunter eine ganze Koks-Matratze. Als Gedenken an sie ließ er sich einen Schneidezahn vergolden, legte den restlichen Reichtum gut für seine späteren Kindern an - erfüllte sich zuvor aber noch seinen Traum, indem er die private Ausbildung zum Modedesigner absolvierte. Heute ist Cale Darcy ein gefragter Herrenausstatter und Gründer des Modelabels 'Indigo & Gods, Las Vegas'.
21.Juni.1981 wurde Nash Vernale in einer kleinen, überglücklichen Familie als zweites Kind in Oxford, England geboren und wuchs dort in schönen und liebevollen Verhältnissen auf. Nash hatte eine deutlich ältere Schwester gehabt, welche mit bereits 18 Jahren die Familie verließund Nash sie somit niemals wirklich kennen lernte. Er war gerade einmal zwei Jahre, als seine Schwester mit einem zehn Jahre älteren Mann verschwand und somit wuchs Nash in den nächsten Jahren regelrecht als Einzelkind auf. Genau das Leben genoss der, damals ruhige und ausgeglichene Junge. Nash hatte eine Kindheit, in welcher er die ganze Aufmerksamkeit seiner Eltern bekam – und das ohne jegliche Einschränkungen. Die Familie hatte nie viel Geld und dennoch mangelte ihnen an nichts. Eher im Gegenteil – sie wussten kleine Gesten, viele kleine Dinge viel mehr zu schätzen. In Oxford besuchte Nash den Kindergarten und diverse Schulen, bis er seinen Abschluss an der naheliegenden Highschool absolvierte und er direkt im Anschluss eine Ausbildung bei den Special Force Marines antrat. Drei Jahre lang durchlief er die Ausbildung. Nach seiner Ausbildung war er noch ein weiteres Jahr im Dienst, bevor er wieder nach Oxford zurück kam und zurück auf seine Familie traf. Im Jahr 2005 trat Nash sein Studium an. BWL war sein gewählter Studiengang und es erfüllte nur einen von wenigen Vorsätzen. Er hatte viele Vorsätze für sein Leben und ein Vorsatz dafür war, sein Leben anders und weit aus besser zu führen, so wie es bei ihm damals war. Nash hatte den Vergleich und wusste, unter welchen Umständen seine Eltern versucht hatten ihm als Kind alles zu ermöglichen. Da Nash genau dies nicht für seine späteren Kinder wollte, absolvierte er drei Jahre lang sein BWL Studium und nebenbei auch noch sein MBA Studium. Denn er wollte, dass seine Kinder und seine zukünftige Ehefrau später ein Sorgenfreies und Wunderbares Leben, in einem kleinen wunderschönen Haus leben konnten. 2008 zog Nash dann aus Oxford weg und nach Las Vegas, wo er sich ein Loft besorgte und eine hervorragende Arbeitsstelle bekam. Er fing in einer Sicherheitsfirma an und hatte dort von vornherein einen guten Platz. Las Vegas war genau das, was Tommy sich für sein Leben lang vorgestellt hatte. Er verdiente gut Geld und bekam schnell einen ausgeprägten Freundeskreis. Er hatte ein einfaches und anständiges Leben. Nash war nie ein Mann für Beziehungen oder feste Bindungen. Genau aus diesem Grund hatte er auch nie wirklich feste Beziehungen, sondern vielmehr stetig wechselnde Partner für eine Affäre oder andere Tätigkeiten dieser Art. Mit seinem guten Ruf und seinem guten Aussehen fiel es Nash bestimmt nicht schwer die Frauen zu finden, mit welchen er regelmäßig ins Bett stieg und so ein ausgeprägtes Sexleben hatte. Er lebte so lange genau nach diesem Motto, bis er eines Tages eine junge Frau traf, welche all seine Ansichten über Beziehungen schlagartig änderte. Er lernte 2010 XXX kennen. Eine Frau, welche seine Aufmerksamkeit von der aller ersten Sekunde an auf sich zog. Nash umwarb XXX und wollte sie, unter jeden einzelnen Umständen haben – ihm war klar, dass er alles tun würde, um XXX für sich zu gewinnen und so passierte es auch schon kurze Zeit später, dass die beiden, trotz des großen Altersunterschiedes ihren Eltern offenbarten, dass Tommy und sie ein Paar waren. Dieser Tag, ihr Geburtstag, wurde zu ihrem Jahrestag. XXX war in jedem einzelnen Sinn seine Traumfrau, was er schon früh beschlossen hatte und sich dem durch aus sicher war. Er hatte jeglichen Fokus nur auf diese Frau gerichtet und er wusste, dass XXX nur das letzte bisschen Glück in seinem Leben war. Schon ein Jahr später zog XXX mit in sein Apartment. Sie zog zu ihm und sie lebten glücklich zusammen – wie ein perfektes Paar. Trotz 11 Jahre unterschied. 2012 war es dann so weit und Nash machte XXX einen Verlobungsantrag und er war sich sicher, mit XXX den Rest seines Lebens verbringen zu wollen – weshalb er sie offiziell zu seiner Frau machen wollte. Nach dem XXX Ja sagte, nahm das Leben der beiden ihren lauf. Sie lebten zusammen, führten ein glückliches Leben und es konnte lange nicht besser laufen. Es lief so lange gut, bis Nash einen großen Karrieresprung machte und Nash sich mehr und mehr anfing zu verändern. Die Karriere, das Ansehen und der Ruf, welcher sich bei Nash aufbaute, veränderte ihn von Tag zu Tag, von Woche zu Woche immer mehr. Obwohl er seine Karriere stark aufbaute, so vernachlässigte er dadurch seine Beziehung zu XXX und distanzierte sich stetig von ihr – jeden Tag mehr und mehr von ihr. Mit der Zeit gingen die beiden nicht einmal mehr zusammen ins Bett – und je weiter es ging, desto größer wurden die räumlichen Trennungen. XXX schlief freiwillig ob Wohnzimmer, Nash arbeitete freiwillig sogar spät Abends noch in seinem Büro.. die Beziehung zerbrach. 2014 trennte sich XXX von Nash. Nach ganzen 4 Jahren Beziehung. Eine überraschende Kehrtwendung für das Paar, welches einst so perfekt war und dennoch war es, wie jeder wusste, das beste für XXX selbst. Nash litt nicht wirklich Oberflächlich darunter, es litten lediglich ein paar Möbel unter seinem Wutausbruch, noch Tage nach ihrem verschwinden, – doch viel mehr zerriss es ihm seine restlichen innerlichen Werte welche er noch besaß und ließ ihn zunächst zu einem Arbeitswütigen Mann mutieren. Er war kaum noch Zuhause und beschäftigte sich kaum mit etwas anderem, als mit seiner Arbeit. Die Trennung zerstörte ihn insoweit, dass er es Zuhause nicht mehr alleine aushielt und stetig raus musste – oder Gesellschaft benötigte. So war Nash eine Zeit lang ständig in weiblicher Begleitung nach Hause gegangen, welche am nächsten Tag wieder verschwand und er letztendlich nie wieder saß Und bis heute hält dieser Zustand seinerseits an. Er verfiel in alte Muster, wurde zu einem Mann, der die Frauen mit nach Hause nahm und nach dem Sex meistens wieder weg schickte. Doch auch wenn er meistens solch ein widerliches Arschloch gegenüber den Frauen war, hatte er einige Charakterzüge geändert. Doch noch immer war er der Selbstverliebte, Machtbesessene und sehr Selbstbewusste Mann, welcher seinen Rang in der Firma durchaus liebte und seine Arbeit sein zweites Leben war.
Seit seinem 13. Lebensjahr kann sich Roscoe Madigan als Pendler betiteln. Seine Eltern Caren und Keith Madigan ließen sich im Herbst 2004 voneinander scheiden, worauf hin sie sich auf das gemeinsame Sorgerecht einigten. Während Keith Madigan im Bankwesen in Boulder City tätig ist, brauchte Caren einen Tapetenwechsel, sodass sie ohne große Überlegungen nach Vegas zog, um dort in einen der diversen Shows mitzuwirken. Der Grund des Ehepaares war friedlich geregelt, auch wenn Roscoe die Umstände dafür nicht mit Begeisterung entgegen trat. In der Schule stach er nicht sonderlich hervor, abgesehen von seinem lauten Mundwerk, welcher sich gerne mit sarkastischen Kommentaren schmückte. Seine schulischen Leistungen waren der Norm entsprechend und auch das hin und her daheim ließ ihn nicht beeinflussen. Mit Abschluss des Colleges, verschaffte ihm sein Vater einen Job in einen großen Bürokomplex. Dort war er für die Statistische Datenanalyse und Verwertung zuständig, wobei er Privat vielen erzählt, er habe ein einfachen Bürojob. Niemand interessiert sich wirklich für nähere Details und bevor die anderen bei seinen Erklärungen einschliefen, behauptete er einfach immer nur einen Schreibtischjob zu haben. Das er in dieser Zeit ein sehr gutes Gehalt ansparte und sich demnach einen guten Lebensstil leisten kann, lässt er nicht heraus hängen. Er ist ein sehr Bodenständiger Mann geworden, welcher mit der Zeit die Schnauze voll von dem Job hatte und diesen einschränkte. Das Angebot einer Freundin in ihrer Bar mit zu investieren, ließ er nicht kalt, sodass er breitwillig einschlug. Mittlerweile gestaltet sich sein Berufsleben also neben den IT-Kram auch um das Konzept eine Bar zu führen; hatte er vorher keinerlei Ahnung wie das genau laufen sollte. Seit nun 3 Jahren ist er Teilinhaber der Bar, wo er auch selber anpackt, sollte das Personal begrenzt sein.
Geboren in Israel, kam Lillian im Alter von dreizehn Jahren in das Heimatland ihres Vaters: Amerika. In einem kleinen Städtchen – dessen Name der Erwähnung nicht weiter wert ist - in Massachusetts aufwachsend, verlief Lillians Leben nicht gerade ungewöhnlich. Sogar eher durchschnittlich. Durchschnittliche Eltern. Durchschnittliche Verhältnisse. Durchschnittliche Schule. Aber es war gerade dieser Durchschnitt, den die damals 18jährige satt hatte. Sie wollte keinen Durchschnitt mehr. Ihr Leben nicht durchschnittlich weiterführen. Selbst Durchschnitt sein. Schon früh kristallisierte es sich heraus, dass Lillian die Aufmerksamkeit liebte Das Rampenlicht. So gehörte sie beispielsweise wohl zu den äußerst wenigen Schülern, die es sogar liebten vor ihrer Klasse zu stehen und einen Vortrag zu halten. Sie war Dauermitglied in der Theater-AG und meldete sich stets freiwillig, wenn für das jährliche Stadtfest Darsteller für das Schauspiel der Stadtgeschichte gesucht wurden. So war es nicht weiter verwunderlich, dass Lillian nach ihrem Highschoolabschluss eine Ausbildung in den darstellenden Künsten anstrebte. Schauspielerin wollte sie werden und sah sich selbst als talentiert genug an. Sie ging nach New York, schrieb sich in einer der zahlreichen Schauspielakademien ein und musste dort schnell feststellen, dass ihre zahlreichen Engagements in ihrer Heimatstadt ihr rein gar keine Vorteile gegenüber ihren Mitstudenten und Konkurrenten brachten. Ganz im Gegenteil. Nach nur der Hälfte der Ausbildung musste Lillian sich eingestehen, dass sie nicht das Zeug für die große Leinwand hatte, so wie sie es sich immer erträumt hatte. Ein denkbar harter Schlag für eine solch ehrgeizige Person wie sie, doch ihrem Naturell weiterhin treu geblieben, gab Lillian nicht auf. Sie blieb in New York und begann dort ein Journalismusstudium, das sie nach wenigen Jahren mit hervorragenden Leistungen abschloss. Die zahlreichen Praktika, die sie während des Studiums bei diversen Nachrichtensendern absolvierte, führten dabei zu dem gewünschten Erfolg: Sie erhielt einen Job bei einem der größten Sender des Landes. Zunächst als Redakteurin hinter den Kameras tätig, wurde Lillian schon bald als Außenkorrespondentin eingesetzt. Für ihren Job reiste sie durch das ganze Land. Stellte vor Ort Nachforschungen über die verschiedensten Ereignisse an und berichtete live in den Abendnachrichten darüber. Es war ihr Traumjob und nach dem Schauspieldesaster hatte sie endlich den Platz im Rampenlicht gefunden, den sie sich schon immer gewünscht hatte und der außerdem zu ihr passte. Es lief alles perfekt, bis sie die Nachricht erreichte, dass ihre kleine Schwester an Leukämie erkrankt war. Es war für Lillian eine Frage der Selbstverständlichkeit, ihre Zelte in New York abzubrechen und nach Las Vegas zu gehen, wohin ihre Familie inzwischen gezogen war. Sie war die einzige, die sich als Knochenmarkspenderin eignete und nachdem sie sich von der Operation erholt hatte, arbeitet sie fortan als Nachrichtensprecherin für einen kleinen Tochtersender ihres Arbeitgebers und investierte neben ihrer eigenen Gesundheit jeden verdienten Dollar in die Behandlung ihrer Schwester. Da ihre Eltern beide nur wenig Geld verdienten und ihre Mutter zudem ihren Job aufgab, um sich um ihre Tochter zu kümmern, wurde Lillian bald so etwas wie die Haupternährerin der Familie. Eine Verantwortung, die ihr ihre Eltern nie bewusst auferlegt hätten, doch die sie selbst vollkommen auf sich nahm. So sehr, dass sie ihre Verbindungen und Fähigkeiten in ihrem Job bald dafür nutzte, ein besseres finanzielles Polster zu schaffen. Lillian baute Kontakte zu den verschiedensten Leuten ab, denen sie gegen gute Bezahlung Informationen zuspielte. Schließlich saß sie an der Quelle und wusste nicht zuletzt immer bereits über die Dinge Bescheid, bevor der Rest des Landes überhaupt davon gehört hatte…
Antonio wurde vor 24 Jahren im wunderschönen Venedig geboren. Seine Eltern Davide Leone und Maria Leone (ehemals. Da Venezia) waren wohlhabende Menschen. Allerdings wusste Antonio nichts von den Machenschaften seiner Eltern. Seine Kindheit war sehr ruhig, obwohl es Toni immer wieder schaffte sich in Schwierigkeiten zu bringen. Er war eben durch und durch ein Abenteurer. Nach dem Plötzlichen Verschwinden seiner Mutter wurde dann Toni aber immer ruhiger und konzentrierte sich sehr auf die Schule. Immerhin sagte sie immer aus ihm sollte was werden und dies Ziel verfolgte er ehrgeizig! Doch dies änderte sich nach dem tragischen Autounfall seines Vater. Niemand kannte die genauen Umstände, auch Toni nicht. Nun war er auf sich gestellt mit seinen 17 Jahren, aber anstatt bis zu seiner Volljährigkeit bei Pflegeeltern oder der Verwandtschaft unter zu kommen entschied er sich dafür seine wichtigsten Sachen zu packen und das Weite zu suchen. Er hatte ein gewisses Gesangstalent und dadurch verdiente er sich auf den Straßen sein Geld. Erst quer durch Italien und schließlich bei der ersten guten Gelegenheit nach Amerika. Er verweilte seither nie länger an einem Ort. Bei seinen Abenteuern quer durch Amerika hörte er von den großen Möglichkeiten in Las Vegas, weshalb er sich kurzerhand nach Vegas begab. Er fand arbeit in der Bar von Eleanore Carrington, als Barchef und machte sich durch seine charmante Art ein paar Freunde in Vegas.