Der Deadline Day rückt immer näher. Bedeutet: Das Transfer-Karussell nimmt noch einmal richtig Fahrt auf. Die wichtigsten News und Gerüchte des Tages im Überblick.
Weitere Transfer-News und Gerüchte:
Kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode zeichnet sich auf der Suche nach einem neuen Verein für Sacha Boey überraschend eine Option innerhalb Deutschlands ab. Nachdem der 25-jährige Franzose beim FC Bayern auf der Verkaufsliste ganz oben gelandet ist und ihm mitgeteilt wurde, dass man ohne ihn plant, unterstrich auch Sportvorstand Max Eberl öffentlich, dass Bayern den Franzosen gerne abgeben würde.
Bislang fehlten jedoch handfeste Angebote, weshalb neben einer erneuten Rückkehr zu Galatasaray bisher kaum Bewegung in die Personalie kam.
Wie die Hamburger Morgenpost nun meldet, befasst sich nun der Hamburger SV mit dem Rechtsverteidiger, um eine schon länger offene Lücke auf der rechten Außenbahn zu schließen. Sportlich würde der Franzose eine namhafte Ergänzung darstellen, finanziell steht das Geschäft allerdings auf wackligen Beinen.
Eine feste Verpflichtung für rund 15 Millionen Euro ist für die Norddeutschen unbezahlbar, weshalb praktisch nur eine Leihe denkbar wäre. Doch selbst bei einem vorübergehenden Wechsel stellt das Münchner Salär eine riesige Hürde dar, weshalb die beteiligten Parteien deshalb wohl eine kreative Lösung finden müssten, um den Deal zu realisieren.
Zudem fährt der HSV mehrgleisig und hat eine wohl sportlich ebenfalls interessante, finanziell aber realistischere Variante ins Auge gefasst. So sollen die Hanseaten sich mit Bayer Leverkusen und deren Rechtsverteidiger Arthur über eine Leihe verständigt haben. Das berichtet Sky . Damit wäre das Thema Boey in Hamburg wieder vom Tisch - und bei Bayern weiter aktuell.
Der türkische Rekordmeister hat am Samstagnachmittag die baldige Ankunft von Rafael Leao angekündigt. Via X lud Galatasaray seine Fans für 15.45 Uhr ein, zum Atatürk Airport zu kommen , um den neuen Superstar willkommen zu heißen. Leao, der sich mit seinem Berater Antonio Leo auf den Weg gemacht hat, soll noch am Samstag einen Vertrag beim Istanbuler Großklub unterschreiben.
Die R ede ist von einem Kontrakt bis 2030, der Leao angeblich zehn Millionen Euro netto einbringen soll . Inklusive Boni soll Galatasaray 45 Millionen Euro an die AC Milan bezahlen.
Mohamed Amoura könnte den VfL Wolfsburg noch verlassen. Mit OGC Nizza ist nun ein weiterer Interessent aus Frankreich auf den Plan getreten. Wie Transferexperte Sacha Tavolieri berichtet, laufen zwischen den Klubs bereits Gespräche über einen möglichen Wechsel des 26 Jahre alten Angreifers.
Nach Informationen von RMC geht es dabei um ein Leihgeschäft, das eine Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro enthalten soll. Die Gespräche seien demnach bereits weit fortgeschritten.
Amoura war zuletzt auch bei Olympique Marseille und dem FC Schalke 04 ein Thema. Darüber hinaus soll nach Informationen von fussballtransfers mit Udinese Calcio ein Verein aus der Serie A Interesse am Wolfsburg-Stürmer zeigen.
Bei Bayer Leverkusen nimmt die geplante Neubesetzung der rechten Seite konkrete Formen an. Während der Transfer von Moussa Diaby offenbar kurz vor dem Abschluss steht, ist die Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger inzwischen ebenfalls einen entscheidenden Schritt vorangekommen.
Wie der kicker berichtet, hat sich Guela Doue für einen Wechsel zur Werkself entschieden. Der 23-jährige Ivorer soll den Verantwortlichen seine Zusage gegeben haben und den Wechsel nach Leverkusen ausdrücklich anstreben. Offen ist damit vor allem noch die Einigung zwischen Bayer und Racing Straßburg.
Beim finanziellen Rahmen liegen die Vorstellungen der Klubs allerdings noch auseinander. Leverkusen soll laut kicker bereit sein, 30 Millionen Euro für Doue zu zahlen. Straßburg war zunächst mit einer Forderung von 50 Millionen Euro in die Gespräche gegangen.
Da die Verhandlungen weiterlaufen, geht das Fachmagazin jedoch davon aus, dass der französische Erstligist seine Ablösevorstellung inzwischen deutlich nach unten korrigiert hat. Wäre dies nicht der Fall, hätte Bayer demnach bereits andere Optionen ins Auge gefasst. Nach fussballtransfers -Informationen könnte eine Einigung bei rund 35 Millionen Euro erzielt werden.
Paris Saint-Germain könnte einen Teil des finanziellen Spielraums des designierten Verkaufs von Bradley Barcola an den FC Liverpool in die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers investieren. Nach Angaben der Lokalzeitung Faro de Vigo beschäftigt sich der französische Meister mit Javi Rodriguez von Celta Vigo.
Eine konkrete Offerte liegt demnach zwar noch nicht vor, PSG soll sich allerdings bereits nach den Vertragsmodalitäten des 23-Jährigen erkundigt haben.
Rodriguez ist bei Celta mit einer Ausstiegsklausel über 40 Millionen Euro ausgestattet. Allerdings gibt es mehrere Interessenten aus England: Der FC Everton, der FC Fulham und Newcastle United sollen ebenfalls über einen Vorstoß nachdenken. Bis zum Deadline Day am Dienstag könnten entsprechende Angebote noch eingehen.
PSG hat in diesem Sommer bislang 152 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Einnahmen von rund 155 Millionen Euro stehen dem gegenüber. Barcola allein wird sehr wahrscheinlich für eine Sockelablöse von 117 Millionen Euro zu den Reds wechseln.
Rodriguez stammt aus der Jugend von Celta und hat den Klub bislang nicht verlassen. Für die Galizier absolvierte der spanische Nationalspieler, der vor der Weltmeisterschaft erstmals für die A-Auswahl zum Einsatz kam, bislang 90 Partien im Profibereich. Für die WM wurde er letztlich jedoch nicht berücksichtigt.
Werder Bremen steht bei der Suche nach Verstärkung für die linke Abwehrseite offenbar vor dem nächsten Schritt. Nach Informationen von Sky besteht zwischen dem Bundesligisten und Moussa Ndiaye bereits eine mündliche Einigung. Der 24-Jährige benötigt für seinen Wechsel an die Weser allerdings noch die Freigabe von RSC Anderlecht.
Auch die Gespräche mit dem belgischen Erstligisten befinden sich dem Bericht zufolge auf der Zielgeraden. Vorgesehen ist demnach eine Leihe, die eine Kaufoption beinhaltet. Werder-Trainer Daniel Thioune hatte das Interesse an Ndiaye zuvor bereits öffentlich bestätigt.